Hase im Glück

Mango Kokos Tarte

Typisch für… mein Essen … oder
… Hauptsache rumgewurschtelt //

Vegane Mango Kokos Tarte I Vegan Mango Cocos Tarte I haseimglueck.de

Ich freue mich unheimlich, dass ich es diesen Monat endlich schaffe, an einer sehr schönen Blogaktion teilzunehmen. Die Rede ist von dem Event „Typisch für…“, das an jedem 15. des Monats von Kebo und ihrem südtiroler Food- und Lifestyleblog Kebo Homing ausgerichtet wird. Das Besondere an dem Event ist, dass Kebo ein bestimmtes Thema vorgibt (wie zum Beispiel „Typisch für … einen Sonntag bei mir/ … meine Frühstücksgewohnheiten/ … mein Sternzeichen), sie die Beiträge bei sich auf dem Blog sammelt und somit jeden Monat ein Potpourri an unterschiedlichen Geschichten zu einem Thema zusammen kommt. Wenn Ihr auf den Banner klickt, gelangt Ihr zu dem aktuellen Thema, das da lautet – tataaaaa – „Typisch für… MEIN ESSEN“.

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Irgendwie dachte ich, dass es mir total leicht fallen würde, einen Beitrag über dieses Thema zu schreiben. Tatsächlich war es aber eine kleine Herausforderung. Mein Essen? Hmmmm, da kann man viel drüber sinnieren, sich drin verlieren, alles weglöschen, weil so gar kein roter Faden erkennbar ist um dann am Ende wieder vor einem weißen Blatt zu sitzen und sich zu fragen: „Was ist eigentlich typisch für mein Essen?“

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Bevor ich jetzt (wieder) mit dem Tippen loslege, muss ich erst einmal etwas über mich sagen: Ich bin eine „Rumwurschlerin“ (kommt von „rumwurschtln“ [rummwuàschdln]; auch „herumwursteln“; Bedeutung: kramen, machen). Während der Mann am Wochenende gerne ein Mittagsschläfchen hält, auf dem Sofa sitzt und etwas liest oder einfach mal Nachmittags einen Film schaut, laufe ich mehr oder weniger planlos durch die Wohnung und wurschtel rum. Irgendwie gibt es immer was zu wurschteln und ja, ich liebe das (ich zähle hier nicht Putzen und Ablage-machen dazu).

Typisch für mein Essen ist deshalb, dass ich in irgendeiner Weise daran herumgewurstelt habe. Damit Ihr Euch das besser vorstellen könnt, habe ich ein paar Beispiele für Euch zusammengestellt:
Morgens wurschtel ich erst einmal in der Küche auf der Arbeit rum. Obst einfach so essen? Laaangweilig! Ob Porridge, Overnight Oats, Quark oder Joghurt – da müssen aufgeschnittene Früchte mit rein. Am besten noch eine handvoll Mandeln, ein paar getrocknete Gojibeeren, etwas Macca Pulver und und und. So ein Frühstück, an dem kräftig rumgewurschtelt wurde, macht mich glücklich.

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In jeden Ingwertee kommen noch frische Ingwerscheiben und Zitrone.
Kein Käsebrot ohne aufgeschnittene Tomate und/ oder Gurke.
Jaaaa, und dann die gute Nudelsauce. Egal wie hungrig wir sind, lieber warten der Mann und ich etwas länger mit dem Essen; Hauptsache die Sauce kann noch gepimpt werden und sie hat ausreichend Zeit, vor sich hinzuköcheln. Hier noch ein Schlückchen Rotwein, da noch ein paar Zweige Rosmarin und Thymian, eine getrocknete Chilischote geht noch – herrlich. Eine Pastasauce, an der rumgewurschtelt wurde, ist ein Traum.
Wunderbar herumwurschteln kann ich auch an Salaten. Die gibt es jeden Abend, ja, JEDEN Abend! Neben dem Salat als solches wird er mit den Grundzutaten Tomaten, Gurke, Paprika, Avocado, Olivenöl und Zitrone gepimpt und alles mögliche, was zusätzlich noch auffindbar ist, dazu gewurschtelt.

Wer sich jetzt denkt „Boah, wieder so eine Ich-mach-alles-perfekt-Frau, wie unsympathisch!“, dem sei gesagt: „Ist natürlich nicht immer so!“

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Selbstverständlich gehen wir auch mal aus Essen. Dabei geht es jedoch weniger um das Essen als solches, als vielmehr darum, Freunde ungezwungen zu treffen oder sich außerhalb der eigenen vier Wände zusammen zu setzen und zu ratschen.
Klaro bestellen wir auch was beim Lieferservice (v.a. Indisch, weil man das schlecht spontan zubereiten kann).
Und natürlich kaufe ich keine Brezn und schmiere zu Hause Butter drauf, das wäre es ja noch. Im Falle meiner große Leidenschaft und meines Untergangs „Butterbrezn“ ist rumwurschteln absolut überflüssig: rein in die Bäckerei, Brezn aussuchen, essen, fertig. Alles andere wäre grobe Zeitverschwendung.

Wenn ich bedenke, dass das Herumwurschteln typisch für mein Essen ist, war es die perfekte Entscheidung, diesen Blog hier zu starten, denn dank ihm kann ich in der Küche mein „Wurschtel-Gen“ so richtig ausleben. So geschehen auch bei meiner Mango Kokos Tarte, deren Zubereitung einer absoluten Tiefenentspannung gleich kam.

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Nachdem ich meinen Apfelrosen Kuchen bereits vor mehr als einem Jahr veröffentlich habe (HIER findet Ihr ihn), war mir wieder nach etwas Blumigen. Bei der Recherche stieß ich auf diese Tarte hier und war sofort verliebt (O-Ton unseres 3,5 jährigen Nachbars Konrad als er sie sah: „Ich glaube, ich liebe sie“). Die Tarte ist wahnsinnig einfach herzustellen, sie sieht super schön aus, sie ist vegan, glutenfrei und low carb und schmeckt absolut fantastisch. Ja Konrad, ich liebe sie auch!
Der Clou ist, dass man den festen Teil einer Kokosmilchdose wie Schlagsahne aufschlagen kann und sich die Mangoscheiben ganz einfach in diese Masse reinstecken lassen – ein wunderbares Rumwurschtel-Vorhaben!

(Rezept gefunden unter Bakerita (was ich immer wie Bakterie lese…) und ein wenig daran rumgewurschtelt)

Mango Kokos Tarte
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Zutaten
Tarteform (28 cm)
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  2. Die Kokosraspeln und die gemahlenen Mandeln im Zerkleinerer mischen. Das Kokosöl in einem Topf schmelzen.
  3. Kokosraspeln, Mandeln, Kokosöl, Ahornsirup und Salz zu einem Teig mischen. Die Tarteform mit etwas Kokosöl einölen und den Teig mit den Fingern in der Form und an den Rändern verteilen.
  4. Die Tarteform im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen. Anschließend den Boden komplett auskühlen lassen.
  5. Die beiden Dosen Kokosmilchdosen vorsichtig öffnen und den festen Teil abschöpfen (am besten die Dosen über Nacht im Kühlschrank lagern und unten öffnen).
  6. Den festen Kokosanteil und den Ahornsirup mit den Rührbesen des Handrührgerätes wie Schlagsahne so lange schlagen, bis die Masse steif wird. Die Masse auf den ausgekühlten Tarteboden verteilen.
  7. Die Mangos mit dem Sparschäler schälen, das Fruchtfleisch um den Kern herum entfernen und in schmale Streifen schneiden. Die Scheiben von außen nach innen in die Kokosmasse stecken und das Stück in der Mitte aufrollen. Die Tarte im Kühlschrank aufbewahren.
www.haseimglueck.de

12 thoughts on “Mango Kokos Tarte

  1. Liebe Sandra,
    erst mal freue ich mich total, dass Du mitmachst! Und dann mit einem so schönen Beitrag, diese Mangotarte ist perfekt, wunderschön anzusehen und so schnell gemacht. Und ich musste so schmunzeln, zum einen, weil es mir beim Schreiben des Beitrags auch so ging (erst dachte ich Essen ist ein einfaches Thema, aber wenn es Passion ist, könnte man sich wirklich darin verlieren) und zum anderen, weil ich auch so eine Rumwurschtlerin bin 😉
    Herzliche Grüße zu Dir und danke,
    Kebo

    • Hallo Kebo,
      das „Danke“ liegt auf meiner Seite – ich fand das Thema echt sehr spannend, weil man so viel und doch irgendwie nichts drüber schreiben kann 🙂 Witzig, dass es uns da sehr ähnlich ging.
      Durch den Beitrag habe ich viele Feedbacks hinsichtlich des „Rumwurschtelns“ bekommen – das scheint eine gemeinsame „Passion“ von uns Bloggern zu sein 😉
      Ich sende Dir liebste Grüße zurück,
      Sandra

  2. Du Wurschtel-Queen! Deine Tarte sieht einfach himmlisch, ja HIMMLISCH aus und dann auch noch vollgepackt mit guten Zutaten. A Träumsche! So, und jetzt habe ich Lust auf Frühstück mit aufgeschnittenem Obst, gepimpten Ingwertee und danach Pasta mit Wurschtel-Sauce 😉
    Hab einen zauberhaften Tag, liebste Sandra!
    Ganz liebe Grüße zu dir, Mia

    • Huhu Mia,
      schöner hätte man es nicht zusammenfassen können 😀 Und der Witz: ich kann mich echt daran erinnern, dass in den 80ern in Italien im Urlaub auf mancher Speisekarte „Pizza con Wurstel“ stand. Ich brech ab!!! Unsere Wurst(el)-Liebe scheint uns als Deutsche im Blut zu liegen…
      Danke Dir für deine lieben Worte zur Tarte – ich werde es ihr ausrichten 😉
      Allerliebste Grüße aus einem super-verschneiten München sendet Dir
      Sandra

  3. Ohhh, ich kann mir gut vorstellen, dass das Rumwurschteln an so einer Tarte auch unheimlich meditativ sein kann. Und wenn das Ergebnis auch noch so atemberaubend ist, ja was will man mehr? Soll der Mann doch weiterhin auf der Couch schlafen *hihi
    Liebe Grüße,
    Kimi

    • 😀 😀 😀
      Ja, oder? Mann ist ausgepennt, Frau ist ausgeglichen und on-top gibt’s noch was Süßes zu essen.
      Nur wehe, der Mann wacht früher auf und möchte SOFORT ein Stückchen probieren, die Tarte ist aber noch nicht fotografiert und kann deshalb nicht angeschnitten werden… 🙂
      Ich werde mich mal weiter auf die Suche nach „Blumen-Kuchen“ machen – irgendwie machen die besonders glücklich.
      Meine Liebe, ich drücke Dich feste!
      Liebste Grüße,
      Sandra

    • Neeee, das Ding ist echt alles andere als kompliziert – versprochen.
      Und da es hier keine mehrstöckigen Torten und andere Patisserie-Dinge auf dem Blog gibt, kannst Du mir das absolut glauben.
      Der Clou liegt echt in der Anordnung der Mangoscheiben – das ist weitaus einfacher als die bekannten Apfelrosen und macht echt was her 😉
      Happy weekend wünscht Dir,
      Sandra

  4. Wow! Ich bin hin und weg. Diese Tarte sieht unglaublich gut aus. Da ich Kokos und Mango liebe, werde ich das mit Sicherheit auch ausprobieren. Ich bin sehr gespannt, ob es bei mir dann auch so toll aussieht. Liebe Grüße, Gülsah

    • Hi Gülsah,
      da bin mir aber sowas von sicher, dass Dir eine traumhafte Mango-Kokos-Tarte gelingen wird! Das Ding sieht echt viel aufwändiger aus, als es ist. Und schmeckt absolut Hammer!
      Ich wünsche Dir super viel Spass mit der Tarte und grüße Dich lieb aus München,
      Sandra
      P.S. dein Kokosgrießbrei klingt aber auch fantastisch <3

  5. Guten Morgen, das ist ja ein Traum! Ich koche und backe ja komplett ohne Zucker und Weizen und was soll ich sagen – dieses Wochenende ist der Kuchen fällig! Ich würde ihn dann total gerne bei mir verlinken, wenn das für dich in Ordnung ist? Das wäre ein Traum!

    Viele liebe Grüße,
    Hannah

    • Hi Hannah,
      wow, Du hast meinen größten Respekt! Ich versuche ja auch, so viel wie möglich ohne Zucker und Weizen herzustellen, aber das ist echt nicht leicht. Umso glücklicher war ich, als ich das Rezept gefunden habe – die Kokosmilchmasse läßt sich echt super aufschlagen!
      Ja, und klaro – Du kannst super gerne auf mich verlinken. Ich freue mich unheimlich, dass Dir das Rezept gefällt!
      Liebste Grüße sendet Dir,
      Sandra

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