Hase im Glück

Maronen Trüffel Kuchen

Über die Worte „Zwang“ und „Pause“ … oder
… HAPPY BIRTHDAY liebe „1+1-Reihe“ //

Maronen Trüffel Kuchen I Chestnut Truffle Cake I haseimglueck.de

Zwangspause. Über das Wort habe ich mir in den vergangenen Tagen mehr als ein Mal Gedanken gemacht. Einfach so? Nein, ich musste erst eine Zwangspause einlegen, um seine nähere Bedeutung zu hinterfragen.
Die Wortzusammensetzung aus „Zwang“ und „Pause“ ist für mich ein Widerspruch in sich. Bislang überwog eindeutig die negative Konnotation, denn das Positive, das die „Pause“ mit sich bringt, wird knallhart durch das Negative des „Zwangs“ überlagert. Schade, denn der in diesem Fall gemeinte „Zwang“ meint es nur gut mit einem…

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Wenn es einem wie mir schwer fällt, still zu sitzen, da man immer mehr machen möchte, als man schaffen kann, dann muss man ab und an zu einer Pause gezwungen werden. Und da meine Zwangspause nicht einmal spontan kam, sondern das Startdatum schon länger feststand, habe ich die Wochen vorher noch mal so richtig reingeklotzt, damit sich die Zwangspause auch wirklich lohnt. Ist das nicht total bescheuert?
Auf der Arbeit so gut wie möglich „vor“arbeiten, die Wohnung „vor“putzen, für den Blog alles „vor“bereiten – besinnliche Vorweihnachtszeit, was ist das? Auf dem Weg in die Zwangspause noch schnell einen Beitrag online stellen und dem Mann ein paar Pakete mitgeben, die unbedingt auf den Postweg gebracht werden müssen… ja, bescheuert.

Und bevor Ihr fragt – es ist alles gut! Ein Routineeingriff, nichts schlimmes, ein paar Tage in einem fremden Bett, mehr Tage im eigenen Bett und im Grunde ein Geschenk, eine Zwangspause einzulegen und sich über einige Dinge Gedanken machen zu können. Darum, warum sich keine Ruhe einstellt und über vieles mehr, wie unter anderem…

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Lesen. Warum habe ich schon so lange kein Buch mehr gelesen? Obwohl das so gut tut? Einfach das Handy weglegen und das Kino im Kopf anschalten! Vor einigen Monaten bin ich bei Stephanie auf ein Buch gestoßen und hatte es mir gemerkt – für den Fall, dass ich irgendwann mal eine Zwangspause einlegen muss… Und da man das Buch nicht schöner zusammenfassen kann als Stephanie es tut, findet Ihr HIER mehr zu Leon & Louise.

Musik. Warum habe ich mich schon so lange nicht mehr ruhig hingesetzt und mich auf Musiktexte konzentriert? Wenn man alles gleichzeitig macht, rückt Musik in den Hintergrund – sie wird zu einem Teil einer großen Summe, man bekommt nicht mehr mit, was jemand einem sagen möchte. Ein neues Lied entdecken, schauen, was Leute, die es auch toll finden, noch zusätzlich mögen, weiter klicken, weiter klicken, bis Kopf und Herz vor lauter Freude über den Fund von neuen Lieblingsstücken klingeln – das habe ich lange nicht mehr getan, obwohl es doch so gut tut.

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Kitsch. Wann habe ich das letzte Mal Unter der Sonne der Toskana geschaut? Diese Hollywood Kitschkomödie, die mich glücklich und sentimental macht. Es wird definitiv wieder Zeit dafür.

Blog. Wann habe ich mich das letzte Mal hingesetzt und ganz in Ruhe einen Beitrag durchdacht? So von vorne bis hinten – absolut losgelöst davon, wie lange die Erstellung benötigt. Mir eine schöne Deko überlegt, eine Schreibblockade mit offenen Armen empfangen, in dem Wissen, dass die Worte bald wieder sprudeln werden. Den Beitrag dann veröffentlicht, wann es mir passt und nicht, weil ein Termin dahinter steht.

Ja, eine Zwangspause tut gut und ich beneide die Menschen, die nicht den „Zwang“ benötigen, um sich eine Pause zu gönnen. Zu denen gehöre ich leider nicht und deshalb habe ich mir ganz feste vorgenommen, mich in Zukunft ab und an selbst zu einem Zwangspäuschen zu zwingen, bevor ich dazu gezwungen werde.
Eigentlich wollte ich mehr von genau dieser Sorte Texte im Dezember schreiben. Eigentlich… „Danke Zwangspause, dass ich es dank Dir doch noch umgesetzt habe!“

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Wer bis hierher meinen Text durchgelesen hat und aufgrund der für meine Verhältnisse doch etwas nachdenklichen Zeilen nun befürchtet, dass Kimi vom Blog Bake-It und ich mit unserer „1+1-Reihe“ eine Zwangspause einlegen, der hat sich geirrt. Entwarnung!!!
Kimis und meine Monatsaktion ist und bleibt mein persönliches und vor allem absolut zwangloses Monats-Bloghighlight und ich kann Euch sagen: auch 2016 machen wir weiter! Heute feiern wir mit unserer Reihe unseren ersten Jahrestag und stoßen mit Euch, unseren lieben Lesern, darauf an, was für wundervolle Begegnungen und Aktionen sich ganz ohne Zwang entwickeln können.

So, jetzt kommt schnell näher und nehmt mit Kimi und mir an unserem virtuellen Tischchen Platz – wir wollen zusammen die „1+1-Reihe“ und zusätzlich Maronen feiern. Kimi macht den Start – mit Tagliatelle mit Maronen, Speck und Salbei. Lecker! Nudeln! Und wieder so hübsch in Szene gesetzt und mit Hand-Bild! Ich sehe schon, wie wir uns alle um die letzte Portion streiten – HIER kommt Ihr zu Kimis Rezept.

Maronen Trüffel Kuchen I Chestnut Truffle Cake I haseimglueck.de

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Und wehe, jetzt sagt irgendwer, dass er von den Nudeln satt ist!!! Als Nachspeise serviere ich Euch nämlich einen Maronen Trüffel Kuchen. Die Zubereitung dauert ganze 20 Minuten, dann kühlt der Kuchen 24 Stunden im Kühlschrank und man hat eine absolut perfekte, super leckere Nachspeise. So, und jetzt lasst uns feiern!!!

(P.S. Lachen macht ja bekanntlich gesund – ich habe mich kürzlich köstlich über das HIER amüsiert. Beim ersten Mal fand ich es witzig, beim zweiten/ dritten Mal habe ich laut gelacht und beim vierten Mal plus habe ich mich in die Ecke geschmissen – man nimmt sich leider viel zu selten die Zeit, sich Dinge mehrmals anzusehen…).

(Rezept gefunden bei BBC Goodfood und leicht adaptiert)

Maronen Trüffel Kuchen
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Zutaten
Kastenform (ca 20 cm Länge)
Zubereitung
Kuchen
  1. Die Maronen klein hacken und mit dem Zucker im Zerkleinerer fein mischen.
  2. Die Butter und Schokolade in Stücke schneiden und gemeinsam mit der Milch in einem Topf langsam erwärmen. So lange umrühren bis die Schokolade geschmolzen ist und eine cremige Masse entsteht.
  3. Die Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark sowie den Weinbrand in die Schokoladen Sauce rühren. Die Schokoladensauce zu dem Maronenmix geben und mit einem Pürierstab gut vermischen.
  4. Eine Backform etwas ausbuttern und mit Klarsichtfolie auslegen. Die Maronen Schokoladen Mischung in die Form geben, mit Folie gut abdecken und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank kühlen.
Glasur
  1. Die Schokolade grob hacken und mit der Butter und der Schlagsahne in einem Topf schmelzen. Auf dem Kuchen verteilen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
www.haseimglueck.de

8 thoughts on “Maronen Trüffel Kuchen

  1. Oh, Sandra, du hast so recht mit den Zwangspausen. Ich verordne sie mir schon seit dem 1. Advent und es hat bereits ganze 3 Mal geklappt. 1 x die Weihnachts-CD rauf- und runter singen, 1 x einer Märchenstunde mit Harfe lauschen und 1 x … neee, ich muss mich korrigieren. Waren doch nur 2 Mal :)))) …. Mist!

    Dein Maronenkuchen sieht mal wieder toll aus! Auch der wäre mal eine Zwangspause wert :))), dann noch ein leckerer Latte dazu und Instagram Husbands gucken. Ich musste sooo lachen :))) … Herrlich!

    Ich wünsche dir ein wunderbares Fest!

    Liebe Grüße,
    Mariola

    • Huhu Mariola,
      immerhin ganze 2-mal 😀 obwohl der Spannungsaufbau „Singen“ – „Harfe“ – ??? schon da war und ich neugierig geworden bin 😉 Ich drücke feste die Daumen, dass es vor Weihnachten noch irgendwie mit dem dritten Mal klappt!
      Ich muss gleich mal den Kuchen als Thema überspringen und zum Brüller der Woche kommen: Du hast tatsächlich auf den Link geklickt und Dir die Instragram Husband angesehen??? Soooo cool!!! Musste es grade gleich auch nochmal schauen und lauthals lachen 😉 Ja, ja, unsere armen Männer (We used to eat our food … now we are taking pictures of it… 😀 😀 )
      Meine Liebe, ich wünsche Dir ebenfalls ein wundervolles stressfreies Weihnachtsfest,
      eine feste Umarmung sendet Dir,
      Sandra

  2. Liebe Sandra,
    wie gut ich das kenne, vergesse ich doch auch immer auf bewusste Pausen, bis der Körper (bzw. in meinem Fall die Bandscheiben) immer mal wieder eine Zwangspause verordnen und man dann merkt, dass solche Pausen Körper und Seele gut tun würden. Denk an Dich und lass es Dir gut gehen.
    Wünsche Dir noch eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten,
    liebe Grüße,
    Kebo

    • Hallo Kebo,
      das ist echt verflixt mit diesen Zwangspausen, oder? Wenn es mir im Alltag zu viel wird, dann bekomme ich einen steifen Nacken – wie bei deiner Bandscheibe zeigt mir das dann, das man „eigentlich“ etwas kürzer treten sollte.
      Lass uns das einfach für 2016 vornehmen – ab und an an uns zu denken und uns kleine Zwangspäuschen verordnen! Ich habe mir das tatsächlich so vorgenommen und glaube ganz feste dran, dass ich es realisieren werde 😉
      Und 2016 werden wir beide uns endlich persönlich in Salzburg kennen lernen – hach, da freue ich mich schon sehr drauf!!!
      Viele liebe Grüße nach Meran sendet Dir,
      Sandra

  3. Meine liebe,
    wie gut, dass du deine Zwangspause irgendwie dann doch noch genießen konntest und dir nicht die Decke auf dem Kopf gefallen ist. Ich kenne das zu gut mit dem VOR-arbeiten. Vor meinem Urlaub drehe ich immer total am Rad, was das angeht.
    Boah, dein Maronen Trüffel Kuchen gefällt mir richtig gut. Ich bin gerade auf den totalen Schoki Trip – und dann noch in Kombination mit Maronen! Ahhh, ich brech gerade ab vor lauter Süß-Hunger!!!
    Yay, ich freu mich total, dass wir schon so lange so ein gutes Team sind. Es macht immer wieder Spaß und ich freu mich schon auf ganz viele weitere Themen 🙂
    Ich hoffe, du genießt weiterhin die freie Zeit und lässt es dir richtig gut gehen! Ich drück dich ganz fest und hab schon fast ein bisschen Pipi in den Augen 😉
    Alles Liebe,
    Kimi

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