Hase im Glück

Tagliatelle mit Avocado Zitronen Sauce & Grünem Spargel

Die Sache mit der Eitelkeit … oder
… es ist gar nicht so einfach, einen einzigartigen Beitrag zu erstellen //

Tagliatelle mit Avocado Zitronen Sauce & Grünem Spargel I Pasta with Avocado Lemon Sauce & Green Asparagus I haseimglueck.de
Wenn man mich fragen würde, wo ich mich auf einer Eitelkeits-Skala von 1 bis 4 (1 = „ich bin völlig uneitel“; 4 = „ich bin absolut eitel“) einordnen würde, dann würde ich die 2 einloggen. Klaro, mein Aussehen ist mir nicht egal, aber übertrieben sorge ich mich nun auch nicht darum.

Lustig finde ich übrigens die Frauen, die um 7 Uhr Morgens perfekt gestylt in die U-Bahn kommen. Jedes Haar liegt perfekt da, wo es hingehört, das Make-Up sitzt perfekt, Hände mit perfekten Fingernägeln umfassen die Fasthaltestange. Die U-Bahn fährt in den Tunnel und was machen diese Frauen? Sie betrachten sich selbst in der Waggonscheibe. Nicht „ich-checke-mal-kurz-ob-noch-irgendwo-Nutella-am-Mundwinkel-hängt“-mäßig, sondern sie sehen sich selbst lang und breit in die Augen und es ist ihnen nicht mal peinlich.
Besonders irritierend finde ich die Sorte Menschen, die sich mit jemand anderem unterhalten und sich währenddessen unablässig selbst im Spiegel betrachten… käme ich nie auf die Idee.
Ich für meinen Teil versuche alles, Morgens den Blick ins U-Bahn-Fenster zu vermeiden, denn da schauen mich – trotz Schminke – zwei große menschlich gewordene Augenringe an. Die Heuschnupfenzeit macht das Ganze gerade nicht besser und überhaupt sehe ich es für mich persönlich so: lieber eine Stunde länger schlafen, als Morgens eine Stunde länger im Bad verbringen.

Tagliatelle mit Avocado Zitronen Sauce & Grünem Spargel I Pasta with Avocado Lemon Sauce & Green Asparagus I haseimglueck.de

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Wie es nun mal im Leben so ist, gibt es auch hier ein ABERRRRRR, denn bei meinem Blog ist das komplett was anderes. Genauer gesagt bin ich da eine eitle Diva. Ein Beitrag mit einem Rezept, das mir nicht gefällt/ mir nicht geschmeckt hat? Geht gar nicht. Ein Beitrag mit Fotos, die mir nicht gefallen? Ist nicht drin! Ein Beitrag mit einem schnell-schnell hingerotzen Text? No way! Glaubt mir, ich feile an einem Beitrag echt lange rum und wenn er dann online ist, dann habe ich nichts anderes zu tun, als dran rumzukritisieren.

Heute nehme ich Euch einfach mal mit auf die Reise zu den Eitelkeiten hinter diesem Beitrag. Fühlt sich zugegebenermaßen ein bisschen komisch an, denn ich würde am liebsten „dieses Rezept wollte ich schon immer mal machen, es ist soooo toll und schaut mal die einzigartigen Fotos mit den Zitronen an!“ schreiben, aber jetzt mal von vorne.

Tagliatelle mit Avocado Zitronen Sauce & Grünem Spargel I Pasta with Avocado Lemon Sauce & Green Asparagus I haseimglueck.de

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Los ging es mit einer E-Mail-Kommunikation zwischen Kimi vom Blog bake-it und mir. Jaaaaa, wir haben wieder den 17. und jaaaa es ist wieder Zeit für unsere „1+1-Reihe“. Wir hatten uns schnell geeinigt, dass uns mehr nach Gemüse als nach Obst war und selbstverständlich fiel die Wahl auf „Spargel“. Kimi schrieb noch „Herausforderung in diesem Fall wird sein, sich zu entscheiden.“ und ich kann mich erinnern, dass ich in den Bildschirm nickte, als ich ihre Worte las.

Eitelkeit 1: Das Rezept soll was Besonderes sein.
Ich esse grünen Spargel am liebsten so: Olivenöl in Pfanne erhitzen, Spargel rein, anbraten, salzen und pfeffern, fertig. So etwas profanes kann natürlich nicht auf meinen Blog! Es sollte ein einfaches Gericht sein, das aber trotzdem einen besonderen Kniff hat und obwohl ich eine ellenlange „will-ich-auch-mal-kochen“-Liste habe und man Spargel echt vielseitig verwenden kann, lachte mich beim besten Willen kein Rezept an. Es war zum Verrückt-werden!
Mit der Tatsache im Nacken, dass sich der 17. eines Monats schwer verschieben lässt, griff ich zum letzten Strohalm – Pasta! Ja, Pasta geht immer und warum nicht mal ein Gericht, das es hier häufiger gibt, mit Spargel pimpen? Ist zwar kein super großes „Ahhhhh“-Rezept, aber trotzdem etwas ausgefalleneres als angebratener Spargel.

Eitelkeit 2: Nachtrag zu Eitelkeit 1.
Wenn man das Rezept im Kasten hat, man mit sich selbst zufrieden ist, da man denkt, das perfekte mainstream-individuelle Rezept gefunden zu haben, man mit einem Nudelbauch vor dem Fernseher sitzend seine Facebook-News checkt und sieht, dass gerade eatsmarter eine Pasta mit Avocado-Zitronen-Sauce an seine 280.000-Fans große Community gepostet hat, dann beisst man sich mal kurz in den Hintern, weil man sein Rezept urplötzlich doch nicht mehr besonders findet… (so geschehen letzte Woche Samstag)

Tagliatelle mit Avocado Zitronen Sauce & Grünem Spargel I Pasta with Avocado Lemon Sauce & Green Asparagus I haseimglueck.de

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Eitelkeit 3: Die Fotos sollten etwas besonderes sein.
Nachdem ich also gesehen hatte, dass meine Pasta wohl doch nicht so einzigartig ist, googelte ich erstmal, nach anderen Zitronen-Pasta-Varianten. Ein Fehler, denn ich musste feststellen, dass meine bis dato als besonders empfundenen Fotos gar nicht so besonders sind… Vielmehr hatte schon lange vor mir Sia von Sias Soulfood die Idee, ihre Zitronen Tagliatelle (Leute, sie hat die Nudeln auch noch selber gemacht… ich bin noch ein Stockwerk tiefer ins Sofa gerutscht) auf einem Marmoruntergrund mit Zitronendeko zu präsentieren (HIER kommt Ihr zu Sia’s Beitrag)
Autsch, das tut echt weh und da leidet das eitle Foodblogger Herzchen erstmal.

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Eitelkeit 4: Es muss alles aus einem Guss sein
Nachdem also normalerweise das perfekte Rezept, perfekt fotografiert wurde, ich mit den Bildern zufrieden bin (mit der Bildbearbeitung nehme ich es nicht so genau, da reicht auch 80-20) und ein perfekter Text auf dem Computer schlummert, wird alles in den – zumindest aus meiner Sicht – perfekten Blogbeitrag zusammen gesetzt. Tja, und nachdem es in diesem Fall etwas unperfekt gelaufen ist, mache ich etwas, das ich sonst nie mache und zeige Euch einfach mal so zwischendrin, was wir als Nachspeise gegessen haben.

Erinnert Ihr Euch an meine Kooperation mit der Privatmolkerei Bauer (wenn nicht, findet Ihr HIER und HIER die Beiträge; übrigens die Nennung hier ist nicht Teil der Kooperation und deshalb nicht als Werbung gekennzeichnet)? Um mich in Stimmung für die Beiträge zu bringen, hatte mir Bauer ein Joghurt-Care-Paket gesendet und ich hatte die Idee, einfach ein paar Joghurts einzufrieren. Ja, richtig gehört, das ist der Brüller.

Joghurt Mascarpone Eiskonfekt I Yogurt Mascarpone Ice Cream Confectionery I haseimglueck.de
Einfach 250 Gramm Fruchtjoghurt (in meinem Fall war es der Große Bauer Ananas-Kokos) mit 125 Gramm Mascarpone und einem bisschen Milch glatt rühren, freestylemäßig schauen, was man noch dazu geben könnte (waren in meinem Fall Kokosraspeln), alles in Silikonförmchen füllen, einfrieren, fertig. Schmeckt total lecker und – mindestens genauso wichtig – sieht total schön aus!

Nun aber zurück zum Spargel. Rezept, Fotos, Eitelkeit hin oder her – die Nudeln sind super lecker. Sie schmecken frisch, frühlingshaft, cremig und sind ratzfatz gemacht. Die gehackten Pistazien geben dem ganzen noch einen zusätzlichen Crunch und ich finde, dass der grüne Spargel hervorragend dazu passt.

Mindestens genauso hervorragend finde ich die Idee von Kimi, die ihren Spargel auch gegrillt hat und diesen mit einem Oeuf Cocotte (= Ei aus dem Ofen) angerichtet hat. Das klingt nicht nur super sondern sieht auch toll aus. Ich bin wieder absolut von Kimis atmosphärischen Fotos begeistert (apropos Eitelkeit, auch Kimi ist immer etwas zu selbstkritisch mit ihren Fotos *zwinker*) und werde das Ofenei auf alle Fälle mal ausprobieren (HIER kommt Ihr zu Kimis Rezept).

Tagliatelle mit Avocado Zitronen Sauce & Grünem Spargel
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Zutaten
Portionen
Zubereitung
  1. In einem großen Topf ausreichend Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen und die Tagliatelle darin al dente kochen. 150 ml des Nudelwassers auffangen.
  2. Währenddessen den Spargel waschen, trocknen, die hölzernen unteren Enden abschneiden und die Stangen dritteln. In einer Pfanne Olivenöl erwärmen und die Spargelstücke darin ca. 10 Minuten anbraten.
  3. Die Zitronen heiß abwaschen und die Schale von einer Zitrone abreiben. Die Zitronen auspressen.
  4. Knoblauch abziehen und klein hacken. Chilischote klein hacken. Avocados halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch heraus kratzen und klein schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stielen zupfen und klein hacken. Den Pecorino reiben. Die Pistazien grob hacken.
  5. In einer separaten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, die Knoblauchstücke darin ca. 1 Minute anbraten. Zitronenabrieb, Zitronensaft, Chilistücke und das Nudelwasser dazu geben und kurz aufkochen lassen.
  6. Die Tagliatelle in die Sauce geben und die Avocadostücke, die Petersilie und den Pecorino unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Pistazien servieren.
www.haseimglueck.de

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12 thoughts on “Tagliatelle mit Avocado Zitronen Sauce & Grünem Spargel

  1. Liebe Sandra,
    ich finde deine Bilder wie immer wundervoll! Aber ich kenne das Gefühl wenn man sich selbst verrückt macht weil man nicht zufrieden ist oder plötzlich überall ähnliche Rezepte sieht, aber keine Zeit mehr hat, etwas anderes zu machen weil ein Termin da ist. Ich hab für meine #takeawaytuesday Reihe, also Essen zum Mitnehmen in die Arbeit, Wraps mit Brokkolifalafeln gemacht und war eigentlich zufrieden. Der Beitrag ging online. Die Woche drauf musste ich zum Möbelschweden und was gab es da zu essen?! Wraps mit Gemüsebällchen! Ich fühlte mich wie eine Nachmacherin, obwohl es ganz sicher anders rum war 😉
    Viele liebe Grüße
    Alexa

    • Huhu Alexa,
      danke dir 🙂 . Das mit den ähnlichen Rezepten liegt bestimmt an der selektiven Wahrnehmung.. zumindest rede ich mir das ein 😀 .
      Ich weiss auch nicht, warum man sich selbst so unter Druck setzt, unbedingt etwas ausgefallenes und noch Neues zu veröffentlichen – wenn ich recht überlege, sind die einfachsten Rezepte auf meinem Blog die am häufigsten angeklickten 🙂 Aber irgendwie macht ein „fancy“ Rezept mehr Spass und umso blöder ist es, wenn es (vermeintlich) an jeder Ecke aufploppt.
      Die Wraps-Geschichte ist super – ja, soetwas könnte mir auch passieren 😀 Ist echt eine Frechheit, dass der Möbelschwede einfach so Deine Idee geklaut hat 🙂
      Allerliebste Grüße sendet Dir,
      Sandra

  2. Ach jeh, Sandra…da sprichst du mir mal wieder komplett aus der Seele. Und jetzt die besondere Dramatik: ich habe gerade ein ganz Ähnliches Rezept für eine Kooperation geplant, werde es wohl noch etwas Ändern…Hahaha! Sehr lecker. Wir haben irgendwie den gleichen Geschmack. Ganz liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag-Abend! Sarah

    • Huhu Sarah,
      Du scherzt, oder? Ich schmeisse mich gerade in die Ecke… was meinst Du, wie häufig mir das schon so gegangen ist! Aber das Internet vergisst so schnell und soooo viele Penne-Zitronen-Rezepte gibt es noch nicht. Von dem her: halte an Deiner Ursprungsidee fest (nicht, dass einen Tag vor der Veröffentlichung ein ähnliches Rezept wie das überarbeitete irgendwo auftaucht 😀 )
      Und es lohnt sich, die Nudeln sind echt super lecker 😉
      Ich grüße Dich ganz ganz lieb,
      Sandra

  3. Huhu Sandra,
    weißt du, ich ess ja grünen Spargel auch am liebsten ohne viel Schnickschnack und fühl mich jetzt gerade ein bisschen schlecht, weil ich zum Aufpeppen einfach nur mal ein Ei in den Ofen geschmissen hab *lach.
    Ich finde das Rezept mega und kannte es so noch nicht. Außerdem ist es ja auch authentisch, wenn du das verblogst, was du gerne isst, und wenn das alle gerne essen, dann weißt du eben, dass auch einen guten Geschmack hast, wa?
    Und obwohl du und Sia vielleicht ein ähnliche Idee hattet, was die Fotos betrifft, hat jeder von euch einen unverkennbaren Stil und das macht eure Bilder nun auch wieder einzigartig 🙂 Und überhaupt hast du einen sehr tollen und vor allem wiedererkennbaren Stil…
    Hihi, aber man kann das immer bei jemand anderen so leicht sagen, denn eigentlich kenn ich das alles nur zuuuuu gut (wie du schon erkannt hast ;-))
    Wuahhh, das war mal wieder so toll! Und ehrlich, obwohl ich gerade so 2.0 nicht so präsent bin, freu ich mich jeden Monat auf unsere Koch-/Back-Aktion 🙂
    Daaaaaaanke dir, dass wir das trotzdem immer noch machen!!! Ich drück dich von Herzen und wünsch dir einen wunderbaren Sonntagabend!
    Kimi

    • Servus Kimi,
      wie, Du fühlst Dich schlecht? Bei mir steht heute Ofenei auf dem Programm – ganz ehrlich, das hat es mir total angetan, denn soetwas habe ich noch nie probiert und ich LIEBE Eier! Und der Spargel schlummert auch schon im Kühlschrank 😀 Was noch fehlt, wäre eine Grillpfanne, aber da freestyle ich mal mit unserer Bratpfanne 😉 Ich liebe Dein Rezept und wie es hier alle in den Kommentaren schreiben: je simpler (in Form von leicht nachkochbar) es ist, umso besser.
      Danke auch für Deine Worte zu meinen Bildern – ich hatte ja schon eine grobe Idee zum Text im Kopf (also, dass man viel zu kritisch mit sich selbst umgeht) und als dann deine Mail mit Deinen Kommentaren zu Deinen echt perfekten Bildern kam, musste ich in mich reingrinsen 😀
      Ich freue mich auch immer wieder auf den 17. – das ist und bleibt DAS Bloghighlight des Monats!
      Ich drücke Dich auch ganz ganz feste und wünsche Dir sonnige Tage!
      Sandra

  4. Hach Sandra, mach dir doch keinen Kopf. Dein Rezept ist toll, auch wenn es vielleicht 20344760323730537 ähnliche in den Weiten des WWW gibt. Ist doch egal! Auch muss nicht jedes Rezept super-mega-einfallsreich sein. Ich hätte mich auch über gegrillten Spargel gefreut. So mag ich den nämlich auch am liebsten. Ein Blog ist so viel mehr, als nur eine Rezeptdatenbank. So viel persönlicher und da darf es ruhig auch mal ein ganz simples Rezept sein. Jedenfalls finde ich das (nicht dass ich das Mass aller Dinge wäre ;-)). Wenn es immer super speziell sein müsste, könnte ich die Hälfte meiner Rezepte vom Blog streichen. Ich denke die Leute kommen wegen dir und erst in zweiter Linie wegen den einfallsreichen Rezepten. Mir z.B. vergeht bei super aufwändigen Rezepten meist die Lust, diese nachzukochen. Also immer nur weiter so. Ich finde es toll hier.
    Alles Liebe,
    Corinne

    • Huhu Corinne,
      ja, Du hast ja Recht! Wenn es da nicht das Foodblogger-Ego gäbe 😀 Und ich kann Dir nur zustimmen, dass ein Blog viel mehr als eine Rezeptsammlung ist – ich habe das für mich echt super spät rausgefunden. Seitdem ich auch mal andere Fotos auf den Blog stelle und ab und an einen Reisebericht veröffentliche, fühlt es sich noch intensiver an, ich mag das Gefühl sehr. Das Rezept als solches bekommt damit auch weniger Gewicht und man präsentiert eher ein Gesamtkonzept 🙂
      Hach, wir haben schon ein tolles Hobby, oder? Danke für Deine lieben Worte!!!
      Viele liebe Grüße sendet Dir,
      Sandra

  5. Hallo Sandra,
    du hast es auf den Punkt gebracht mit deiner Beschreibung. Mir, als Anfängerin passiert das so oft. Ich bin der Meinung, dass ich mir ein tolles Rezept ausdenke oder ein ganz anders abändere. Ich bin total glücklich, veranstalte mit meiner Familie ein Testessen und schieße Fotos. Noch bevor mein Beitrag fertig erstellt ist, finde ich plötzlich auf Instagram oder auf anderen Blogseiten ähnlich Rezepte. Danach traue ich mich immer gar nicht, das Rezept online zu stellen. Deswegen bin ich gerade so erleichtert, dass dir das auch noch passiert. Mein Fokus liegt mehr darin, Rezepte vorzustellen, dir mir schmecken und die in unserem Familienalltag leicht umzusetzen sind. Ich denke, dass das jeder für sich entscheiden muss. Dein Rezept trifft total meinen Geschmack, deswegen werde ich es auf jeden fall auch probieren. Danke für deine ehrlichen Worte. Liebe Grüße

    • Hallo Gülsah,
      ganz ehrlich, ich glaube das geht uns allen so. Aber ich denke mir, dass unsere Leser bei weitem nicht so vielen anderen Foodbloggern folgen, wie wir es tun und sie somit nie und nimmer im Gefühl haben, häufiger ein und dasselbe Rezept irgendwo zu sehen. Das liegt 100%ig an unserer selektiven Foodblogger-Wahrnehmung.
      Ich hatte den Fall echt schon häufiger, aber ich habe dann trotzdem die Rezepte online gestellt. Irgendwie ist mein Blog ja eine Kombi aus vielen Dingen und ich hätte nie und nimmer den Anspruch an mich, dass ich was komplett Neues entwickle. Stattdessen, ändere ich kleine Dinge, bringe meine persönliche Note rein und stelle es online 😀 . Wie bei Dir ist es mir viel wichtiger, dass ich alltagstaugliche, leckere Rezepte auf dem Blog habe statt fancy einmalige Rezepte, die aber unheimlich aufwändig sind.
      Und: ich finde es als Bloggerin sogar super toll, wenn man ein und dasselbe Rezept häufiger sieht – das ist sooo spannend wie die einzelnen Blogger das unterschiedlich in Szene setzen. Von dem her: weg mit Deinen Rezepten von der Festplatte und raus damit ins WWW! 😀
      Allerliebste Grüße sendet Dir,
      Sandra

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