Hase im Glück

Zucchini-Feta-Taler mit Feta-Zitronen-Dip

Von Italienern, Griechen, Olivenöl und alten Kretern … oder
… was sich hinter dem Begriff „Mini- Kolokithokeftedes“ verbirgt //

Zucchini-Feta-Taler mit einem Feta-Zitronen-Dip I Zucchini-Feta-Fritters with a Feta-Lemon-Dip
[Werbung: dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit GAEA entstanden*]

Schon wieder ein Oktoberfest ohne mich
Ich muss zugeben, dass ich mir schon ein bisschen selbst leid getan habe, als ich letzte Woche den Kinderwagen mit der kleinen Maus um zwei stockbesoffene auf dem Boden liegende Italiener bugsiert habe (wir wohnen in München, es war also hier bis vor kurzem das Oktoberfest). Irgendwie hatte ich urplötzlich eine irre Lust darauf, auch mal wieder „Heyyyyy Bäibiiiiii“ grölend auf einer Bierbank zu stehen und betrunken ein halbes Wiesn-Hähnchen mit den Fingern zu essen. Ehrlich, ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wie sich das anfühlt!
Im vergangenen Jahr war ich zur Oktoberfestzeit im vierten Monat schwanger (ok, ist keine Krankheit und ich hätte trotzdem feiern gehen können, aber 10.000 Menschen in einem Zelt beim hemmungslosen Sich-Betrinken zuzusehen war nicht das, wonach mir da war) und in diesem Jahr stille ich noch (Details zu diversen Abpump-Versuchen erspare ich Euch mal).

Zucchini-Feta-Taler mit einem Feta-Zitronen-Dip I Zucchini-Feta-Fritters with a Feta-Lemon-Dip

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Wie gesagt, ich bin also galant um die beiden jungen Herren mit den lächerlichen Filz-Seppelhüten herumgefahren, habe der kleinen Maus gesagt, dass sie nicht im Traum daran denken soll, in 16 Jahren nach der Wiesn mit so einem Italiener heim zu kommen (sie quittierte es mit einem enthusiastischen „Da-dadada-daaa“, was ich als „Geht klar Mamsi“ interpretierte) und plötzlich bin ich ganz sentimental geworden, weil mir bewusst wurde, wie viel sich im letzten Jahr getan hat.

Ich träume mich zurück nach Kreta
Joa, und während ich also überlegte, was ich im letzten Jahr um diese Zeit so gemacht habe, fiel mir ein, dass der Mann und ich in der ersten Oktoberhälfte zwei wundervolle Wochen auf Kreta verbracht haben. Was war das schön (wer mehr über unseren Kreta-Aufenthalt wissen möchte, findet HIER meinen Blogbeitrag über unseren Urlaub)! Das dunkelblaue Meer, die weißen Häuschen, die Olivenhaine, die alten Menschen auf den Bänken unter der Dorf-Platane, das leckere Essen und die unglaubliche Gastfreundschaft haben echt einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Wo wir schon beim Thema Kreta sind…. (man beachte meine raffinierte Hin- und Überleitung zum Thema – ich bin ganz stolz auf mich!) Vor ein paar Wochen hat mich die Marke GAEA, von der man vor allem die unterschiedlichen Olivenöle aus dem Supermarktregal kennt, gefragt, ob ich ein Rezept mit ihrem nativen Olivenöl Extra GAEA Sitia entwickeln könnte.

Zucchini-Feta-Taler mit einem Feta-Zitronen-Dip I Zucchini-Feta-Fritters with a Feta-Lemon-Dip

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Uiiii! Eine Kooperation in der ein Olivenöl die Hauptrolle spielen sollte? Na klaro bin ich dabei, denn
a.) sind der Mann und ich absolut Olivenöl-abhängig. Wir lieben Tomaten mit Olivenöl zum Frühstück, eine frische Brotscheibe mit Olivenöl und Salz zwischendurch, etwas Olivenöl als „Finish“ über die fertige Pasta, und und und. Ohne Olivenöl – ohne Uns!
Und b.) hatte ich das Olivenöl von GAEA bereits vor der Kooperation gekauft und stehe somit wie eine Eins hinter dem Produkt. Ich finde, dass man bei dem GAEA Olivenöl absolut schmeckt, dass es sehr hochwertig hergestellt wurde und außerdem finde ich es sehr lecker (auf der GAEA Webseite wird der Geschmack als „fruchtig mit einer leichten Pfeffernote“ beschrieben, was auch tatsächlich so ist).

Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl
Sitia liegt übrigens im Osten von Kreta und ist eines der berühmtesten Oliven Anbaugebiete der Welt. Der Mann und ich sind an der Gemeinde vorbei gefahren, als wir von Agios Nikolaos gen Vai Beach unterwegs waren und wenn ich das Öl auf unsere Tomaten träufle habe ich buchstäblich die Olivenhaine mit dem Meer im Hintergrund vor Augen.

Zucchini-Feta-Taler mit einem Feta-Zitronen-Dip I Zucchini-Feta-Fritters with a Feta-Lemon-Dip

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Was ich nicht wusste und dank der Recherche zu diesem Beitrag herausgefunden habe ist, dass die für das kalt gepresste Öl verwendete Koroneiki Olive quasi der Ferrari unter den Olivensorten ist: neben ihrem guten Geschmack punktet sie mit einer besonders guten Zusammensetzung der Fettsäuren, d.h. sie ist ärmer an gesättigten Fettsäuren als viele andere Olivenarten und damit gut für die Gesundheit.
Kein Wunder also, dass auf Kreta sehr viele Menschen über 90 und sogar 100 Jahre alt werden. Ok, ok, das liegt nicht nur am Olivenöl sondern ist eine Summe aus vielem. Für die Kreterin Dimitra in dem folgenden Film sind beispielsweise Olivenöl, Wein und Raki sehr gute Medikamente und mit ihren 94 Jahren muss sie es ja wissen. Schaut selbst, wie großartig sie ist – ich würde so gerne mal einen Kaffee in ihrem Kafenion (Café) trinken.

Genug geredet für heute, kommen wir mal zum Rezept, das ich für GAEA kreiert habe. Im Original heißen diese tollen Teilchen „Kolokithokeftedes“ und sind Zucchinipuffer. Ich habe in meinem Rezept den Teig der saftigen Zucchini-Feta-Taler in mit Olivenöl ausgestrichenen Muffinmulden gebacken und so kann man die quasi Mini-Kolokithokeftedes auch super als Fingerfood (am besten mit meinem Feta-Zitronen-Dip natürlich) servieren.

* Werbung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen GAEA entstanden. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflußt. Vielen Dank an GAEA für die köstliche Zusammenarbeit.

Zucchini-Feta-Taler mit einem Feta-Zitronen-Dip I Zucchini-Feta-Fritters with a Feta-Lemon-Dip

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Zucchini-Feta-Taler mit Feta-Zitronen-Dip
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Zutaten
Taler
Zucchini-Feta-Taler mit einem Feta-Zitronen-Dip I Zucchini-Feta-Fritters with a Feta-Lemon-Dip
Zubereitung
Zucchini-Feta-Taler
  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  2. Die Zucchini waschen und mit einer Reibe fein reiben. Das Salz zu den Zucchiniraspeln geben, mit den Fingern gut vermischen und mindestens 30 Minuten stehen lassen. Die Zucchini in einem Sieb gut ausdrücken (es sollte so viel Flüssigkeit wie möglich ausgedrückt werden).
  3. Die Frühlingszwiebeln waschen abziehen und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen abziehen und in feine Würfel schneiden. Den Fetakäse in kleine Würfel schneiden und mit den Fingern zerkrümeln.
  4. Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Feta, mit dem Paniermehl, dem Mehl und den Eiern gut verrühren. Die Kräuter und die Zucchiniraspeln in den Teig einrühren und den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Mulden eines Muffinblechs mit dem Olivenöl einreiben. Jeweils 1 bis 2 Esslöffel vom Teig in eine Muffinmulde geben. Die Taler im vorgeheizten Backofen 25 Minuten backen, dann die Taler wenden und ca. 10 weitere Minuten backen, bis sie gold-braun sind.
  6. Die Taler auf einem Gitter etwas abkühlen lassen.
Feta-Zitronen-Dip
  1. Den Feta zerkrümeln und mit dem Joghurt cremig rühren.
  2. Die Knoblauchzehe abziehen, klein hacken und in einem Topf in etwas Olivenöl ca. 3 Minuten dünsten.
  3. Knoblauch, Zitronenzesten und Zitronensaft in die Feta-Joghurt-Mischung rühren und diese mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Im Kühlschrank kalt stellen und mindestens eine Stunde ziehen lassen. Vor dem Servieren mit dem Olivenöl garnieren.
www.haseimglueck.de

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