Hase im Glück

SMOOTHIE: Wassermelone, Minze & Kokosnussdrink

Wie mich ein Blind Date zum Schwitzen gebracht hat… oder
… Foodblogger können auch mehr als Food gemeinsam haben //


haseimglueck.de Rezept, Smoothie Wassermelone 1
(Beim Lesen der folgenden Zeilen bitte folgendes vorstellen: Es läuft eine Art „Star Wars“-Musik im Hintergrund, der Text wird von einem älteren Herrn mit einer sonoren dunklen Stimme vorgelesen, in Klammern ergänzt Sandra das Ganze. Ok? Dann los!)
Wir schreiben das Jahr 2015. Genauer gesagt, den 10. Juli 2015, 17:20 Uhr. Eine junge (damit bin ich gemeint!) Frau steht inmitten des Freitagsgetümmels auf dem Münchner Hauptbahnhof. Ihr Blick irrt durch die Bahnhofshalle, sie hält sich an einem Kochlöffel fest (ehrlich!). Menschen hetzen an ihr vorbei, Lautsprecheransagen und das Quietschen der einrollenden Züge hallen an ihr vorbei. Wie gebannt klammert sich ihr Blick immer wieder an die Tafel, die einen aus Frankfurt anrollenden Zug (ok, er startete in Berlin, aber in Frankfurt machte er u.a. auch einen Zwischenhalt) ankündigt.

Die Sonne heizt erbarmungslos die Halle auf. „Scheiße“, denkt sich die Frau, „auch das noch. Warum habe ich bloß ein hellblaues Oberteil angezogen? Jetzt schwitze ich nicht nur vor lauter Nervosität sondern auch noch, weil es hier drinnen heiß ist. Wenn das mal keine scheußlichen Schweißflecken unter den Armen gibt! Und das auch noch beim ersten Date“. Sie greift in ihre Tasche, zieht eine der beiden eisgekühlten Mini Proseccoflaschen daraus hervor, kühlt sich (alles andere als lasziv) den Hals und zählt die Sekunden.

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(So, jetzt könnt Ihr ohne die Vorstellung von Musik und der sonoren Männerstimme weiter lesen!)
Was es mit dem ganzen auf sich hat? Ich sage es euch: ich hatte letzte Woche ein Blind Date. Mein erstes nach fünfeinhalb Jahren (das letzte hatte ich tatsächlich mit meinem Mann) aber es fühlte sich wie das erste an. Ich traf nämlich um 17:42 Uhr auf Tanja, die den Blog House No. 15 hat und an besagtem Freitag in einem aus Frankfurt einrollenden Zug saß.

Wir hatten uns immer mal wieder ein paar Mails geschrieben (So ganz oldschool versteht sich. Keine Facebook-Nachrichten oder Instagram-Sätze, sondern richtige E-Mails!), noch nie telefoniert oder irgendwelche Fotos geteilt und so war es mehr als spannend, wer denn da aus dem Zug aussteigen würde.

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Weil Tanja mindestens genauso nervös war wie ich, hielt jede von uns als Erkennungszeichen einen Kochlöffel hoch – muss „interessant“ ausgesehen haben 😉 . Es ist echt witzig, wenn man in meinem/ unserem Alter auf jemanden trifft, bei dem die Chemie sofort stimmt. So war es mit Tanja! Klaro, beim Lesen ihrer Texte hab ich mir schon gedacht, dass Tanja, bestimmt nicht ganz humorlos ist. Aber sie dann tatsächlich real, so mit Stimme, Lachen und als „echten“ Menschen vor sich stehen zu sehen, war schon grandios.

Wir schufen erstmal auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Abhilfe was unseren Nervositätspegel anging – mit dem mittlerweile nicht mehr ganz so kalten Prosecco. Dann ging es ratschend zu mir und von dort in einen nahegelegenen Biergarten. Wenn schon Hessen nach Bayern kommt, dann ja mal bitte richtig. Schwupps stand vor jeder von uns eine Maß Bier und die Zeit verflog.

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Und genau in dem Flow ging es dann das ganze Wochenende weiter! Quatschen, etwas bummeln, Blog-Props kaufen, hinsetzen, mit einem (alkoholisches) Kaltgetränk anstoßen und wieder von vorne. Herrlich! Vor lauter Kennenlernen hatten wir nicht mal Zeit, etwas gemeinsam zu kochen! Also blieb die Küche kalt und wir konzentrierten uns auf 1.0-Welt-Dinge, wie miteinander reden und lachen.

Am Sonntagnachmittag war ich dann wieder am Bahnhof. Diesmal weitaus weniger nervös als zwei Tage zuvor, aber dafür traurig. Wie schnell 48 Stunden vergehen können und wie viel man in ihnen erleben kann. Wahnsinn! Und so fuhr Tanja wieder gen Hessen – mit „etwas“ mehr Gepäck als zwei Tage zuvor, einer Ei-Essenden asiatischen Reisegruppe im Abteil (HIER findet Ihr mehr dazu) und dem großen Versprechen, dass wir uns ganz ganz bald wieder sehen. Hach!!! Scheee woars!!!
Thematisch passt mein alkoholfreier Juli-Smoothie zwar nicht wirklich zu dem Wochenende, da es aber wieder heiß werden soll, wollte ich diesen Top Sommer Getränk nicht vorenthalten.

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Wassermelonen Smoothie mit Minze & Kokosdrink
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Zutaten
Portionen
Zubereitung
  1. Schale und Kerne von der Wassermelone entfernen und grob würfeln.
  2. Minze waschen. Wassermelone, Minze und Kokosdrink in einen Standmixer geben und eine Minute mixen.
  3. Gut kühlen. Fertig!
www.haseimglueck.de

6 thoughts on “SMOOTHIE: Wassermelone, Minze & Kokosnussdrink

  1. Liebste Sandra,
    zuerst einmal und vorneweg…Deine Bluse war frei von Schwitzflecken (ich hab keine gesehen!)und Du hast toll ausgesehen! Ich habe auf der gesamten Zugfahrt mindestens 8 Mal das Klo aufgesucht (immer in der Angst von diesem Ding weggesaugt zu werden und Dich dadurch nicht treffen zu können) . Die Mitreisenden im Abteil waren schon sichtlich irritiert wegen meiner augenscheinlichen Blasenschwäche. War mir wurscht! Meine echt feuchten Hände klammerten sich , je näher ich dem Münchner Hbf kam, krampfhaft um meinen Kochlöffel. Boah war ich aufgeregt! Kurz habe ich verflucht, dass nicht Winter ist und ich einen Rollkragenpulli gegen die hektischen roten Flecken am Dekoltée anziehen konnte. Der mitgebrachte Prosäggo war perfekt!!! Warm? Hab ich nicht gemerkt! Und selbst wenn Du ihn Dir zum Kühlen unter die verschwitzen Achseln geklemmt hättest, so what?!
    Ich kann nur eines zu diesen 48 Stunden in München bei Dir sagen:
    G R A N D I O S! O B E R T O L L! P H Ä N O M E N A L
    Ich bin sooo froh, dass wir uns geblinddated haben. Und wenn wir uns das nächste Mal sehen (hoffentlich ganz ganz schnell!), bin ich zwar nicht mehr so aufgeregt, weil ich Dich nicht kenne, aber mindestens genauso aufgeregt weil ich mich so sehr auf ein Wiedersehen freue!
    Leben 1.0 ist wundervoll! ♥ Und Leben 2.0 hält einiges bereit… Man muss es nur auch mal zulassen!
    Ach ja: Wassermelonen-Smoothie is on the plan for tomorrow!
    Eine feste Umarmung,
    bis bald
    Tanja

    • Hach Tanja,
      ich fand es ja auch ober mega hammermäßig grandios phänomenal 🙂
      Und selbst, wenn da sich große Schweißränder gebildet hätten… who cares, war ja „für einen guten Zweck“ 🙂 Das mit dem Klo hatte ich mir ja gespart (bei 1 Euro am Bahnhof im wahrsten Sinne des Wortes) indem ich einfach nichts getrunken habe – umso toller war es dann, den Flüssigkeitshaushalt gemeinsam mit dir und einem Prosecco wieder auf Vordermann zu bringen 🙂
      Jaaaa, und „to be continued“ ist hier eine der Top-Prios – das wird bestimmt wieder großartig! In der Zwischenzeit freue mich schon, das ein oder andere Schüsselchen auf deinen Bildern zu entdecken und ja, unsere 2.0-1.0-Fusion ist der Knaller!
      Eine ganz feste Umarmung zurück sendet Dir,
      Sandra

  2. Mensch, das glaub ich, dass ihr beide ganz uffgerecht (wie man in Hessen so sagt :-D) ward. Ich hab ja schon auf facebook mitbekommen, dass Tanja auf dem Weg zu Dir war (klingt jetzt wie ein Stalker!! *grusel! hahaha, oh weih!) Da dachte ich schon: Na die zwei werden Spaß haben zusammen. Wie coooool, dass ihr so ein schönes Blind Date hattet.
    Und man ist nicht aufgeregt bei Dates wegen irgendwelcher Männer, nenenee, die EINE zu treffen (so zu sagen) kann mal genauso nervös machen. Kann ich mir gut vorstellen. Klingt nach ganz viel Spaß, den ihr hattet. Prosetscho und diverese Maß Bier überzeugen restlos 🙂

    Und dein Smoothie-Rezept klingt oberlecker, liebe Sandra. Perfekt gegen Schwitz und als Cool Downer im Sommer, hihihi

    Vielleicht schaffen wir es ja mal, uns mit mehreren zu treffen. Das wär doch großartig! Die Rufe werden ja lauter danach, nicht wahr? 🙂

    Also, liebe Sandra, ich wünsche Dir schon mal ein super schönes sunny weeeeeekend!!
    Liebste Grüße
    Katja

    • Servus Katja,
      so ein bisschen stalken darf schon sein 🙂 immerhin teilen wir uns ja der 2.0-Welt mit 😉
      Ja, war echt großartig! Man weiss ja nie… stell Dir mal vor, man hat ein sehr konkretes Bild von jemandem und dann steht eben diese Person vor einem und man denkt sich „Hä???“ War nicht so 😉
      Stimmt, der Smoothie könnte auch als Erste-Hilfe-Drink gegen akute Schweiß-Attacken eingesetzt werden! Echt ein leckeres Ding, der Gute!
      Und das mit dem gemeinsamen Treffen bekommen wir hin! Die Frittier-Sisters sind ja mal sowas von eingeplant, wenn es ein nächstes Treffen gibt!
      Ich wünsche Dir auch ein super sonniges Wochenende bei dem ein kühler Drink im Garten gesetzt sein sollte.
      Liebste Grüße,
      Sandra

  3. Hihi, ich kann mir das Szenario ja gerade ziemlich gut vorstellen, auch mit der dunklen Männerstimme und der Musik am besten noch wie du mit dem Kochlöffel in der Hand dann von einer Kamera aus der Luft einmal im Kreis gefilmt wirst…kurze Nahaufnahmen vom Schweiß auf der Stirn 😀
    Ach wie schön, dass ihr euch getroffen habt – ist bestimmt so real ganz in Echt(!) doch bisschen anders und noch viiiel toller 🙂 Freu mich schon, wenn wir mal irgendwann unser erstes „Date“ haben 🙂
    Die zwei grünen Daumen hab ich leider nicht, aber Smoothie schmeckt bestimmt auch ohne 😉
    Huiiii, ich freu mich vielleicht auf Freitag 🙂
    Bis dahin gaaaanz viele liebe Grüße,
    Kimi

    • Hallo Kimi,
      da denkt man sich, dass einem nix mehr aus der Bahn werfen kann und dann steht man da und klammert sich an einen Kochlöffel… das Bild hätte ich gerne 🙂 Würde mir bei dir aber keinen Deut anders gehen!
      Nachdem wir uns ja jeden 17. des Monats virtuell treffen, sollten wir echt mal über eine 1.0 Aktion nachdenken. Ich glaube, das wäre eine riesen Gaudi. Ich hab schon Katja unten geschrieben, dass ihr beiden eigentlich als Frittier-Sisters kommen müsstet – und dann gehen wir alle erstmal Pommes essen!!!
      Jaaaaa!!!! Freitag!!! Ich freu mich auch schon!
      Liebste Grüße,
      Sandra

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