Hase im Glück

Kürbis Zimtschnecken

„1+1-Reihe“ goes real life … oder
… wie es ist, wenn man eine virtuelle Bekanntschaft „in Echt“ kennenlernt //

Kürbis Zimtschnecken I  Pumpkin Cinnamon Rolls I  haseimglueck.de
Heute geht die 1+1-Reihe von Kimis Blog bake-it und mir in die 10. Runde und ich muss Euch gleich zu Beginn sagen: diesmal ist etwas tutti kompletti anders. Denn… tataaaa… Kimi und ich haben uns mittlerweile auch im 1.0 Leben kennen gelernt! Nach 10 Monaten gemeinsamem Planen, Backen und Kochen habe ich ENDLICH Kimi in Fleisch und Blut vor Augen, während ich meinen Beitrag schreibe und bin ganz beseelt. Jetzt mal der Reihe nach.

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Vor einigen Wochen schrieb Kimi, dass sie Mitte Oktober einen Termin in München habe und ob wir uns nicht treffen könnten. Meine Antwort könnt Ihr Euch bestimmt vorstellen, die war selbstverständlich ein entschiedenes „JAAAAA!!!“. Also setze ich mich Sonntag vergangener Woche in die U-Bahn und stand ganz aufgeregt am Fischbrunnen am Münchner Marienplatz, während ich auf Kimi wartete. Obwohl ich eigentlich keinen Zweifel hatte, dass wir uns auf Anhieb verstehen würden, war da doch so ein minikleines Restgefühl, das mir ein „was ist, wenn doch nicht“ ins Ohr flüsterte.
Als Kimi dann kam, waren die kleinen Teufelchen aber sofort verschwunden und auf der Suche nach einem nicht restlos überfüllten Café ratschten wir schon so, als würden wir uns ewig kennen. Es war toll! Wir trafen uns um 10.30 Uhr und verabschiedeten uns um 16 Uhr – die fünfeinhalb Stunden vergingen wie im Flug.

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Während ich nach Hause fuhr, hatte ich echt ein großes Grinsen im Gesicht, denn Kimis Beiträge bekommen jetzt noch mal eine komplett neue Tonalität für mich. Ich kann mir nun vorstellen, wie sie hinter dem Steuer im Stau zum Rumpelstilzchen mutiert, wie sie liebevoll in sich hineingrinst, wenn ihre Tochter ihr etwas berichtet, wie sie detailgenau ihre Fotos arrangiert und wie sie Nachts, wenn andere schlafen, ihre Beiträge tippt. Das ist so etwas von toll, denn auch wenn wir alle unser 1.0-Leben führen, ist es schon etwas Besonderes, liebe Menschen wie Kimi oder auch Tanja über den 2.0-Blog kennen zu lernen.

Besonders bewundere ich Kimi dafür, dass sie sich Anfang des Jahres bewusst dafür entschieden hat, aus allen sozialen Medien auszutreten und sich nur noch um ihren Blog zu kümmern. Auch wenn ich es manchmal verfluche wie häufig ich mein Handy in der Hand halte und wie viel Zeit das Checken meiner sozialen Kanäle in Anspruch nimmt, hätte ich im Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich die ganzen Aktivitäten auf Null runterfahren würde.

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In den letzten Monaten habe auch ich mein Online-Engagement etwas runter gefahren und ich fühle mich erstaunlicherweise gut dabei. Auch wenn ich weniger kommentiere, folge ich nach wie vor ich meinen Lieblingsblogs, verschlinge ihre Beiträge und erfreue mich an den tollen Rezepten und Fotos. Irgendwann kam einfach der Punkt an dem ich gemerkt habe, dass ich dem Thema „soziale Interaktion in Verbindung mit meinem 1.0-Leben“ nicht so gerecht werden kann, wie ich es gerne wollen würde.

Die Gespräche mit Kimi haben mir noch einmal aufgezeigt, wie sehr man das ganze für sich macht und wie wundervoll es ist, sein Hobby mit anderen Menschen teilen zu dürfen. „It’s my blog, it’s my party“, mit oder ohne sozialen Medien, mit oder ohne externe Bestätigungen (wobei ich mich immer über jeden Kommentar wie ein Schnitzel freue). Danke Kimi!

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Übrigens hatten wir beide schon letzten Sonntag unsere Beiträge für unser diesmonatiges „1+1-Reihe“-Motto „Kürbis“ im Kasten und haben bei unserem Treffen kein einziges Wort darüber verloren. Zu schön ist die Vorfreude, am Tag vor unserer Beitragsveröffentlichung die E-Mail der anderen zu öffnen und zu sehen, was sie gezaubert hat.
Dass ich fast vom Stuhl gefallen bin, als ich unsere doch recht ähnliche farbliche Interpretation des Themas „Kürbis“ gesehen habe, muss ich wohl nicht sagen, oder?

Kimi hat bei mir auf alle Fälle mit ihrem Kürbis Flammkuchen mit Gorgonzola und Thymian voll ins Schwarze, äh Graue, getroffen. Herrlich wie der Flammkuchen da liegt und mir zuflüstert „nimm dir ein Stück von mir!“ HIER findet Ihr das Rezept.
Als Nachspeise gibt es von mir Kürbis-Zimtschnecken mit einem Frischkäse-Ahornsirup-Frosting und karamellisierten Kürbiskernen – was ein langer Rezeptname! Ich habe den Kürbispüree direkt in den Hefeteig mit eingearbeitet und war (wie auch unsere Nachbarn) von den zugegebenermaßen etwas unformigen aber dafür herrlich orangen Schneckchen hellauf begeistert.
(Rezept gefunden auf nooracam und leicht adaptiert)

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Und da bei Isabells schönem Blog baking & more gerade das Event „Herbstliche Schneckerei“ läuft, reiche ich ihr ein Schneckchen von München rüber nach Nürnberg.

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Kürbis Zimtschnecken
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Zutaten
Portionen
Zubereitung
Kürbis Püree
  1. Den Kürbis heiß abwaschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Kürbisstücke mit etwas Wasser in eine Pfanne geben und ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis die Stücke weich sind.
  2. Wasser abschütten und die Kürbisstücke mit dem Pürrierstab zu einem Püree verarbeiten. Abkühlen lassen. 240 g Kürbis Püree abwiegen, zur Seite stellen. Aus dem restlichen Püree lässt sich eine leckere Kürbissuppe kochen.
Teig & Füllung
  1. Die Milch leicht erwärmen, Zucker und Hefe einrühren und 15 Minuten stehen lassen.
  2. Ei, Butter und Kürbis gut verrühren. Milchmischung dazugeben. Dann das Mehl und den Vanillezucker unterrühren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mindestens 7 Minuten gut durchkneten. Ggfs. noch Mehl zufügen, der Teig sollte nicht klebrig sein. Den Teig in eine Schüssel legen und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
  3. Die gehackten Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten. Die Butter mit dem rohen Rohrzucker, dem Zucker und dem Zimt glatt verrühren.
  4. Nach der Gehzeit den Teig noch einmal kräftig durchkneten.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen. Die Zuckermischung und die Haselnüsse auf den Teig streuen.
  6. Das Rechteck von der kurzen Seite aufrollen und dann vorsichtig in 12 – 15 gleichdicke Scheiben schneiden. Die Schnecken in eine Auflaufform nebeneinander auflegen und kurz beiseite stellen. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und die Zimtschnecken für 25 – 35 Minuten lang backen.
Glasur & Karamellisierte Kernkerne
  1. Für die karamellisierten Kürbiskerne die Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten. Den Puderzucker darüber sieben und die Kerne karamellisieren lassen. Mit einem Holzlöffel umrühren, Butter kurz unterrühren und die Kerne aufgebreitet auf einem Teller abkühlen lassen.
  2. Für die Glasur Frischkäse, drei Zutaten verrühren. Gegebenenfalls mehr Puderzucker oder Ahornsirup dazugeben, bis die passende Konsistenz erreicht wird. Die Glasur dann über die noch heißen Zimtrollen gießen.
www.haseimglueck.de

7 thoughts on “Kürbis Zimtschnecken

  1. Mooooin nach München!!!
    Hach und wir haben beide einen Hokkaido verwendet… (obwohl es was-weiß-ich-wie-viele Sorten Kürbis gibt :-D). Deine Schnecken sehen einfach herrlich superfluffig aus – will ich jetzt auch haben/machen 🙂
    Jaaaa, es war wirklich so schön, dass wir uns getroffen hab und mir geht es wie dir, dass ich deine Beitrage jetzt mit anderen Augen lese, weil ich mir genau vorstellen kann, wie du es mir erzählen würdest.
    Und ich muss immer daran denken, dass wir ja dieses winzige(!!!) Cafe nicht gefunden haben… ja, richtig toll war es auch sich mit jemanden einfach mal ausgiebig über sein Hobby auszutauschen. Ich plan schon ganz fleißig meinen nächsten Termin in München und freu mich auf ein baldiges WiederSEHEN!
    Wünsch dir ein ganz tolles Wochenende und drück dich ganz fest!
    Kimi

    • Servus nach Hamburg!!!!
      Diese Woche bin ich übrigens zum ersten Mal mit einem Butternuss Kürbis dem guten Hokkaido fremd gegangen und ich werde reumütig zum Hokkaido zurückkehren – der ist und bleibt der Brüller-Kürbis schlechthin! Und ich würde jetzt durchaus ein paar Schnecken gegen ein Flammkuchen Stückchen tauschen – schön, dass wir unfreiwillig wieder ein „Menü“ kreiert haben 😀
      Die Café Suche war wieder typisch Sandra… oh Mann, wie peinlich! Aber es sah wirklich größer im Internet aus 😀 😀 😀 Dafür hatten wir am Ende das leckere Lachs-Rührei und du hast den Viktualienmarkt von allen Seiten gesehen 😉
      Ich freue mich auch schon sehr auf unser nächstes Treffen – ja, es ist super, sich über den Blog und dies und das auszutauschen und 1.0 miteinander zu ratschen!
      Hab ein schönes Wochenende und sei feste umarmt,
      Sandra

  2. Hey hey 🙂
    Ich habs grad schon bei Kimi geschrieben. Mega cool, dass ihr zwei euch getroffen habt!
    Eure Rezepte klingen sooo unglaublich lecker. Ich liebe Kürbis und hoffe, dass ich sie bald mal nachmachen kann 🙂
    Lieben Gruß,
    Jenny

    • Hallöchen Jenny,
      ja, oder? Ich fand es auch klasse und finde, dass es immer wieder spannend ist, die Leute hinter den Blogs kennen zu lernen 🙂 .
      Ehrlich gesagt habe ich ja etwas der Beeren-Zeit hinterher getrauert, aber im Moment habe ich so viele Herbstrezepte in petto… ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll 😀 Kürbisse sind auf alle Fälle der Brüller!
      Ganz ganz liebe Grüße sendet Dir,
      Sandra

  3. Servus meine liebe Sandra 🙂

    Ich freu mich wie Bolle für euch zwei mit, dass ihr euch endlich mal getroffen habt! Wirklich voll doll mega. Weil ich euch doch beide so gerne mag! Jaaa, schnief, schluchz und überhaupt, aber is doch wahr. Das muss ja auch mal gesagt werden! 🙂
    Was ein Wahnsinn, wie sehr sich euer Fotostyling ähnelt, nicht wahr? Sieht aus wie aus einem Guss. Super toll. Und tolle Rezeptideen habt ihr euch auch einfallen lassen! Ich hätte dann schon wieder Hunger!! 😀
    Ach, du sagst es: Man darf sich keinerlei Art von Druck von irgendwas oder irgendwem (ist ja meist auch nur eingebildet, gell) hingeben. Nein, man muss seinen Weg finden beim Bloggen, Kommentieren und beim Zeit Investieren und den Auftritten in den Social Media. Der Blog ist ein Zeitfresser – aber ich denke, wir machen das trotzdem alle total gerne. Wenn das Bauchgefühl dazu mal nicht mehr stimmt, dann zieh ich die Reißleine, norde mich wieder ein im realen Leben, lass Blog einfach mal Blog sein und fahre runter – um dann wieder motiviert weiterzumachen, ohne Druck und Zwang. Ich finde das toll, dass ihr beide euch das in euren Beiträgen zum Thema gemacht habt. Und ich finde auch, du machst das genau richtig! 🙂
    Sandratje, ich sende dir die allerliebsten Grüße
    Katja

    • Huhu Katja,
      ich mag Dich auch super gerne und fand es sehr cool, dass sich unser Vierergespann so langsam im realen Leben mischt! Stell Dir mal vor: wir vier an einem Tisch, Prosecco und Schnittchen in der Hand… Mann, das wäre grandios <3
      Als ich Kimis Bilder geöffnet habe, musste ich erstmal laut in die ruhige Küche lachen - irgendwie schreit wohl der orange Kürbis nach einer grauen Deko. Und es kommt erschwerend hinzu, dass sich bei dem grauen Wetter irgendwie schlecht farbenfrohe helle Bilder shooten lassen... ich krieche schon quasi ans Fenster um Licht einzufangen... was bestimmt total bescheuert aussieht aber irgend wie doch egal ist 🙂

      Das mit dem Druck sind immer so Wellen. Ich freue mich ja selbst immer so sehr über Kommentare, aber wenn das 1.0 Leben einen im Griff hat, wird es schwierig. Kommen auch wieder ruhigere Zeiten - meine ungeteilte Aufmerksamkeit haste auf alle Fälle, wenn ich deine lustigen Texte lese 😉
      Mein liebes Katjatje, ich wünsche Dir eine absolut wunderbare Woche!
      Eine ganz feste Umarmung sendet Dir,
      Sandra

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