Hase im Glück

Süßkartoffel Tarte mit Gorgonzola und Walnüssen

Kann man auch kalt essen… oder
… was war die fix weg gemümmelt

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Ich bin ja recht schmerzlos, wenn es darum geht, Gerichte nicht wieder aufzuwärmen sondern kalt zu essen. Die einzige Ausnahme mache ich bei Pommes und Suppen, die müssen warm sein, ansonsten kommt mein Pragmatismus durch. Hunger = schnelle Nahrungsaufnahme. Ob kalte Pizza, Aufläufe, Nudeln mit Sauce oder Wiener – wenn sich Essensreste im Kühlschrank tummeln und ich ein Häppchen brauche, wandert das so wie es ist in meinen Magen. Das spart Zeit, Unterzucker und das Abspülen von der Pfanne.
Dementsprechend bin ich ein großer Tartes und Quiches Fan. Die eignen sich nämlich hervorragend zum Abendessen (frisch und schön warm aus dem Backofen – dazu noch ein Salat) und mindestens genauso gut als spätes Frühstück oder Nachmittags-Häppchen (selbstverständlich direkt aus dem Kühlschrank). Gefährlich, gefährlich… wenn sie da vor mir stehen, mümmel ich sie so wie sie sind weg – Hunger spielt da auch keine Rolle mehr.

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Diese Woche war es wieder Zeit für eine Tarte und entgegen dem Trend habe ich mich nicht für Kürbis entschieden. Trotzdem hatte ich Lust auf was herbstlich-oranges und so fiel die Wahl auf die gute alte Süßkartoffel. Normalerweise brate ich sie in Scheiben in der Pfanne an, ein paar Katenschinken-Würfel und etwas Feta-Käse dazu und fertig. Für den Blog habe ich mir aber diesmal etwas anderes überlegt. Die Süßkartoffel-Raspeln wurden auf einen Dinkelboden gebettet und durften mit einer Gorgonzola-Walnuss-Sauce im Backofen vor sich hinblubbern. Lecker! Dadurch, dass der Mann nicht da war, blieb etwas mehr als sonst von der Tarte übrig und wanderte in den Kühlschrank. Umso toller war es als ich am Tag nach meinem Tarte-Projekt lieben Besuch bekommen habe und wir zu dritt statt einem Kuchen am Nachmittag die kalte Tarte weg gemümmelt haben.
(Rezept gefunden unter www.daskochrezept.de)

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Zutaten Süßkartoffel Tarte mit Gorgonzola und Walnüssen (eine Tarteform)
Für den Teig
250 g Dinkelmehl
100 g Frischkäse
100 g Butter
1 Eigelb
etwas Salz
Für den Belag
400 g Süßkartoffeln
100 g Walnüsse
3 Stiele Petersilie
100 g Schlagsahne
100 g Gorgonzola
3 Eier

Zubereitung Süßkartoffel Tarte mit Gorgonzola und Walnüssen
Teig
Mehl mit dem Frischkäse, der Butter, Eigelb und Salz zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie gewickelt ca. 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Tarte-Form buttern und mit etwas Mehl bestäuben. Teig auf bemehlter Fläche etwas größer als die Form ausrollen und die Form mit dem Teig auskleiden. Teig in der Form in den Kühlschrank stellen.
Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) heizen.

Belag
Süßkartoffeln schälen und grob raspeln. Nüsse hacken und in einer Pfanne ohne Fett ca. 2 Minuten rösten. Petersilienblättchen von den Stängeln zupfen, waschen, trocken schütteln und grob hacken. Alles mischen.
Teig mit der Süßkartoffel-Mischung belegen.
Eier, Sahne und Gorgonzola mit einem Mixer zu einer Sauce mixen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf die Tarte gießen.
Tarte im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen. Ofentemperatur auf 150 Grad (Umluft: 130 Grad) reduzieren, Tarte ca. 20 Minuten weiterbacken.
Herausnehmen, abkühlen lassen, ggfs mit etwas Petersilie garnieren, aus der Form lösen und am besten lauwarm servieren.

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