Hase im Glück

Amarettini Streuseltaler mit Weinbergpfirsichen

Jetzt muss ich mir auch mal Luft machen … oder
… „1 Ticket für 1 Rezept“ //

haseimglueck.de Rezept, Amarettini Streuseltaler mit Weinbergpfirsichen 1
Heute bin ich hier in eigener Sache unterwegs, denn ich hoffe, dass durch die „Ich backs mit“-Aktion von Claras Blog tastesheriff, die in diesem Monat unter dem Motto „Streusel“ steht (HIER kommt Ihr zur Rezeptsammlung), der ein oder andere zusätzliche Leser auf meinen Blog finden wird.

Es geht um eine Sache, die mir sehr auf dem Herzen liegt: die Flüchtlingssituation, die wir gerade in Deutschland haben. Beim Durchsehen meiner Lieblingsblog-Liste bin ich vor kurzem auf einen sehr emotionalen, mitreißenden und tollen Beitrag auf Connys Blog Seelenschmeichelei gestoßen. Conny ruft zu dem Event „Deutschland is(s)t bunt. Ein kulinarisches Blog-Event für Weltoffenheit und Toleranz.“ auf und macht sich in ihrem Beitrag auf eine großartige Art und Weise Luft, wie sie die aktuelle Flüchtlingssituation und den damit verbundenen Fremdenhass empfindet (HIER kommt Ihr zu dem Artikel). Ich kann dem Ganzen nichts mehr hinzufügen, denn ich sehe das genauso wie Conny und hoffe, dass es vielen anderen auch so geht.

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Während ich darüber nachgedacht habe was ich buntes für Connys Event zubereiten könnte, ist in mir der Ehrgeiz erwacht zu recherchieren, wie ich in München Flüchtlingen helfen kann. Tja, und so bin ich letzten Samstag zu einer Erstaufnahmestelle gegangen und habe mich sehr nett mit einem von den freiwilligen Helfern unterhalten. Fazit: die Hilfe, die man bereit stellen kann ist absolut vielfältig.

Neben sozialem Engagement mangelt es an allen Ecken und Kanten an Geld- und Sachspenden. Die Stadt München hat (wie bestimmt auch viele andere Städte in Deutschland) eine Bedarfsliste online gestellt, die Ihr HIER unter dem Punkt „Sachspenden“ einsehen könnt. Es werden unter anderem dringend Hygieneartikel, Reisegepäck, Handtücher, Textilien für Männer (!!!) und Fahrkarten für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) benötigt – alles Dinge, die ganz normal für uns sind und die die Flüchtlinge nicht haben.

Ja, Fahrkarten werden echt dringend benötigt denn die armen, gerade in München angekommenen Flüchtlinge sitzen buchstäblich in ihren Erstaufnahmeeinrichtungen fest.

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In München liegen die Erstaufnahmeeinrichtungen etwas außerhalb des Innenstadtgebietes, was bedeutet, dass die dort lebenden Flüchtlinge nur schwer ohne den ÖPNV ins Stadtzentrum gelangen können. Erst der, der in der Landeshauptstadt München als Asylbewerber gemeldet ist, hat man Anspruch auf das „Sozialticket“ des MVV (Münchner Verkehrs Verein). Sprich: alle ankommenden Flüchtlinge, die in den Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht sind, haben ohne Spenden keinerlei Möglichkeit, in die Innenstadt zu kommen.
Ich finde die Vorstellung schrecklich! Diese Menschen waren Monate, wenn nicht Jahre, unterwegs, nach ihrer Flucht sitzen sie nun in ihren Unterkünften fest und haben keine Ahnung wo sie sind. Ich würde wahnsinnig werden und gerade jetzt, wo alle ihre Urlaubserinnerungen miteinander austauschen, finde ich diese Tatsache absolut absurd.

In einem Telefonat mit dem Sozialreferat der Landeshauptstadt München habe ich erfahren, dass tatsächlich ein enormer Bedarf an ÖPNV-Tickets besteht und es egal ist, ob für den Kauf von Tickets Geld oder Tickets selber gespendet werden – sie werden von den Erstaufnahmestellen super gerne entgegen genommen.

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Nach diesen ganzen Recherchen habe ich beschlossen, ab sofort pro veröffentlichtem Rezept auf dem Blog den Betrag eines Hin- und Rückfahrttickets (kostet bei uns 5,40 €) zu „spenden“. Um das Ganze nicht zu komplex (bzw. möglichst wirtschaftlich) zu gestalten, „sammel“ ich die Anzahl meiner Rezepte einen Monat lang und ziehe am Ende des Monats Bilanz.
Beispiel: wenn ich 8 Rezepte im Monat veröffentlicht habe, rechne ich die Gesamtanzahl der Rezepte (8) mit dem Preis des Tickets hoch ( = 8 x 5,40 € = 43,20 €). Dann schaue ich, wie sich der Betrag am besten in Fahrkarten umswitchen lässt.

In München macht eine übertragbare Monatskarte (unlimitierte Anzahl von Fahrten) viel mehr Sinn als eine Streifenkarte (10 Einfachfahrten). Um von der größten Erstunterkunft, der Bayernkaserne, in die Innenstadt zu kommen, benötigt man die Ringe 1 -3 und wenn man die IsarCard9Uhr als Monatskarte kauft, kostet diese 55,80 €. Bei acht veröffentlichten Rezepten werde ich somit eine hochgerundete Monatskarte spenden. Hört sich vielleicht nach nicht viel an, aber es ist ein Anfang.

Die Karte kann ich (laut dem netten Herrn am Telefon auch als Privatperson) an die folgende Adresse senden „Landeshauptstadt München / Sozialreferat / Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen / Orleansplatz 11 / 81667 München“ und von dort wird sie mit hoffentlich vielen anderen Tickets an die Ersteinrichtungen verteilt.

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Ich möchte jetzt auf keinem Fall ein reißerisches „Seid Ihr dabei???“ in Eure Richtung schmettern. Der Beitrag von Conny hatte bei mir eine Initialzündung ausgelöst und mir den nötigen Tritt in den Hintern verpasst, mich einfach mal selbst in meiner Stadt zu erkundigen. Und es würde mich super freuen, wenn ich den ein oder anderen Nicht-Blogger und Blogger durch diesen Beitrag ebenfalls dazu motivieren könnte.

Wie ich jetzt einen galanten Schwung von diesem Thema zu meinen Amarettini Streuseltalern mit Weinbergpfirsichen nehmen soll, ist mir absolut schleierhaft und ich probiere es auch nicht. Danke Euch, dass Ihr bis hierhin den Beitrag durchgelesen habt!!!

(Nachtrag: es wurde eine großartige Initiative von Bloggern gestartet („Wir wollen Augen öffnen. Niemand soll mehr wegschauen. Wir versuchen gemeinsam die Flüchtlingshilfe zu unterstützen.“). Wenn Ihr auf das rechte Logo klickt, erfahrt Ihr mehr zu der Aktion.)

BFF HigL   BFF

Amarettini Streusel Taler mit Weinbergpfirsichen
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Zutaten
Stück
Zubereitung
Hefeteig & Belag
  1. Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken.
  2. Milch und 1 El Zucker leicht erwärmen. Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und darin auflösen. Das Gemisch in die Mehlmulde schütten und mit etwas Mehl vom Rand verrühren. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Die Butter in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen. Mit dem Ei, dem Zucker, dem Vanillezucker und 1 Prise Salz zum Vorteig geben und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes ca. 3 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 bis 40 Minuten gehen lassen.
Amarettini Streusel
  1. Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Öl leicht bräunlich anrösten.
  2. Die Amarettini in eine Plastiktüte geben und mit dem Nudelholz die Kekse fein zerbröseln.
  3. Butter in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen.
  4. Mehl, Mandeln, Amarettini Brösel und eine Prise Salz mischen. Den Amaretto unter die Butter rühren. Die Butter langsam in die Mehlmischung geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten.
Streuseltaler
  1. Weinbergpfirsiche waschen, Scheiben um den Kern herum abschneiden. Quark, Eigelb, Zucker und Vanillezucker verrühren.
  2. Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  3. Hefeteig kurz durchkneten. Zu einer Rolle formen und in ca. 10 Stücke schneiden. Stücke zu Kugeln formen und auf wenig Mehl zu Talern (ca. 10 cm Ø) ausrollen. Backbleche mit Backpapier auslegen, die Taler mit ausreichend Abstand auf die Bleche legen, an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.
  4. Auf jeden Taler 1-2 El Quark verteilen, Weinbergpfirsich Spalten auf den Quark legen und den Streuselteig in Flöckchen auf den Talern verteilen.
  5. Im vorgeheizten Backofen die Backbleche nacheinander ca. 12 bis 15 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
www.haseimglueck.de


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25 thoughts on “Amarettini Streuseltaler mit Weinbergpfirsichen

  1. Liebe Sandra,
    ich kann mich gerade gar nicht auf dein Rezept konzentrieren (Verdammt, sehen die lecker aus!!!)., möchte dir aber sagen wie wundervoll deine Worte und dein Engagement sind. Solche Menschen wie dich sollte es mehr geben <3

    Liebe Grüße von Sarah, die 9 Monate im Jahr mit einem Ausländer verheiratet ist und 3 Monate im Jahr selber Ausländerin im Land meines Mannes ist <3

    • Hallo Sarah,
      ach, danke dir! Ich dachte, da Conny so toll in Hamburg recherchiert hatte, nehme ich das mal für München in die Hand 🙂 Es beschäftigt mich so sehr, wie „näher“ das alles kommt und wie ohnmächtig man ist.

      Liebste Grüße zurück von
      Sandra
      die übrigens seit zwei Jahren glücklich mit einem Türken verheiratet ist und monatelange Diskussionen führen musste, weil er partout nicht wollte, dass ich seinen Nachnamen annehme („ich habe Angst, dass du dann Nachteile hast“). Ich hab mich durchgesetzt 😉

  2. <3 <3 <3 Du bist absolut spitze, meine liebe Sandra!
    Ich finde deinen Einsatz große Klasse und es sehr gut, dass du das Thema auf deinem Blog ansprichst.
    Ein dickes Herz für dich, diesen Beitrag und alle, die sich engagieren,
    Mia

    • Hach Mia,
      ich habe echt lange hin und her überlegt, ob ich das Thema in einen Blogbeitrag packen soll, aber dann dachte ich mir „hast ja nix zu verlieren, dir liegt viel daran, basta“ und bin jetzt richtig erleichtert.
      Ich habe soooo einen Respekt vor denjenigen, die sich sozial engagieren – das sind die wahren Helden!
      Viele Herzchen an Dich zurück,
      Sandra

  3. Liebste Sandra,
    mir stehen gerade die Tränen in den Augen. Im positiven Sinne. Ich werd dann immer so emotional, wenn ich so was Herzerwärmendes lese wie diesen Beitrag! Ich finde es fantastisch, dass du dich engagierst. Deine Idee ist toll, eine wunderbare Verbindung zu deinem Blog. Und du hilfst wirklich!! Danke, Sandra!
    Und genau wie Mia sagt: Danke an alle, die sich engangieren, die nicht wegschauen, die sich trauen, Stellung zu beziehen und die anpacken! <3

    Und noch zu deinem Rezept: Das ist köstlich! Pfirsiche mit Crumble… mhmmm… wie gut! Schön sommerlich. 🙂

    Liebe Sandra, hab einen wunderbaren Tag!
    Liebste Grüße
    Katja

    • Meine liebe Katja,
      danke dir für deine Worte!!! Im Urlaub hatten wir ganz bewußt die tagesschau und alle Weltneuigkeiten ausgeblendet und als wir wieder daheim waren, war ich richtig geschockt, was da überall abgeht. Ich glaube ja daran, dass kleine Dinge schon etwas bewegen können – und wenn ich schon keine Zeit habe, mich persönlich zu engagieren, dann möchte ich doch etwas Kleines beitragen.
      Jetzt bin ich ganz motiviert, so viele Rezepte wie möglich online zu stellen 🙂
      Liebste Grüße zurück sendet Dir,
      Sandra

  4. Liebe Sandra,
    ich fange zuerst mal mit deinen Streuseltalern an: Die sehen hammermäßig lecker aus!!! Amaretto, Pfirsich und Streusel…das lässt mein Herz höher schlagen. So und jetzt zum Flüchtlingthema: Ich finde es fantastisch wie sehr du dich engagierst und sich auch deine deine Gedanke in deinem Blog wiederspiegeln. Ganz ganz toll!!! Mein Mann und ich engagieren uns hier in der Region seit ein paar Tagen. Wir haben in der Nähe ein Flüchtlingslager und da helfen wir ab und an mal. Aber deine Aktion ist wirklich super.
    Viele liebe Grüße
    Sia

    • Hallo Sia,
      danke dir für deine Worte zu den Streuseltalern und zu meinem Beitrag!
      Ich finde es großartig, dass Ihr im Rahmen Eurer Möglichkeiten in dem Flüchtlingslager aushelft – ich glaube ganz ganz feste daran, dass es das für die armen Menschen einfacher macht nach der langen Reise.
      Ich umarme dich feste,
      Sandra

  5. Liebe Sandra,

    danke für deinen Beitrag. Danke für dein Engagement. Ist tut so gut zu erleben, wie viele tolle Menschen es doch in Tagen wie diesen gibt.

    Herzlich
    Conny

    • Hallo Conny,
      danke dir nochmal für den „Tritt in den Hinten“ – ich finde es einfach wundervoll, was du losgetreten hast!!!
      Tausend Grüße aus München sendet Dir
      Sandra

  6. Liebe Sandra!

    Zu allererst einmal, Wahnsinnsrezept! Auf sowas muss man erstmal kommen! Aber die Kombination von Amarettini, Streuseln und Pfirsichen… himmlisch! Man möchte am liebsten gleich mal kräftig reinbeißen! 🙂

    So… also ich finde es wahnsinnig wahnsinnig toll, dass du dieses Thema hier auch ansprichst. Ich habe den Beitrag von Conny irgendwann Anfang der Woche gelesen und fand es eigentlich auch schon relativ mutig, muss ich sagen! Ich finde es auch immer sehr wichtig zu helfen und bin selbst jemand, der gerne spendet. Meist für Kinderheime und Wünsche, aber auch hier finde ich es gerade für die Kinder besonders schlimm, die das ganze vielleicht noch nicht so verstehen, wie die Großen und wie du sagst, eben auch irgendwie „feststecken“. Ich hoffe auch, dass sich viele hier ein Herz nehmen und helfen. Wenn auch kein Geld zur Verfügung steht, hat doch jeder zuhause Kleidung, Spiele oder etwas worüber sich im speziellen die Kinder sehr freuen würden. Ein Ball kann Wunder bewirken, wenn man sonst nichts weiter hat.

    Nach diesem kleinen Roman, wünsche ich dir jetzt auf jeden Fall mal einen wundervollen Tag & schicke dir ganz viele liebe Grüße nach Deutschland! :*

    • Hi Eva,
      danke Dir für deinen lieben Kommentar! Ich freue mich unheimlich, dass meine Worte so angekommen sind, wie ich sie gemeint habe.
      Normalerweise schreibe ich ja frech von der Seele weg, aber diesmal habe ich tatsächlich jedes Wort gefühlt auf die Waagschale gelegt. Bis zuletzt war ich mir unschlüssig, ob das machen soll, weil hier ja so vieles um Schönes, Ästhetik und „Heile Welt“ geht (was ich eben auch so am Bloggen schätze – manchmal bin ich da in meiner rosaroten Welt und kann das ausleben 🙂 . Umso erleichterter bin ich, dass ich jetzt so positive Reaktionen bekomme!
      Mir tun die Kinder auch besonders leid – es ist einfach unvorstellbar, was sie alles durchmachen müssen und ich bin absolut bei dir, dass kleine Sachen den Unterschied machen werden.
      Es sendet Dir ganz ganz liebe Grüße zurück,
      Sandra

  7. Sandra, du bist wunderbar! Ich hatte gestern auch mein „schlag vor den Kopf“ Erlebnis nach Connys Aufruf und bastel gerade an meinem Post dazu! Ich finde es sooo schön soviel Engagement zu sehen, von allen Seiten…. wir können was bewegen, davon bin ich zu tiefst überzeugt! Umarme dich, fürch so viel Engagement und die ganze Sonne die du nicht nur in mein Herz gebracht hast!
    Liebe Grüße,
    Susanna

    • Hallo Susanna,
      ja, ich finde es toll, was Conny da losgetreten hat!
      Ich habe auch schon ein paar Ideen für meinen Beitrag und freue mich schon auf deinen – ich bin eine Deiner treuesten „stillen“ Leserinnen 🙂 .
      Es sendet Dir die allerliebsten Grüße eine hochmotivierte
      Sandra

  8. Liebe Sandra, während mein Post zu #deutschlandisstbunt und #bloggerfuerfluechtlinge entsteht, hab ich gerade Deinen Post gelesen und sofort beschlossen, meine Geld- und Sachspenden noch um eine Monatskarte München zu erweitern. Danke für die Idee und Deinen Artikel!

    • Oh wow, Astrid, das freut mich so sehr!!!
      Vielen vielen Dank für deinen Kommentar –
      ich bin schon sehr auf deinen Post gespannt und finde die #bloggerfuerfluechtlinge Aktion auch super!
      Liebste Grüße aus der Nachbarschaft sendet Dir
      Sandra

  9. Liebe Sandra!
    Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie großartig ich das finde, dass du nicht die Augen verschließt, dir Gedanken machst und selber tätig wirst. Seit Jahren spende ich regelmäßig an Hilfsorganisationen, aber als Privatperson seinen Hintern hoch zubekommen und noch direkter etwas zu tun, ist wahnsinnig schwer. Danke, dass du das hier ansprichst!!!
    Zur Zeit bin ich ganz erschrocken, traurig und auch wütend darüber, mit welcher Ablehnung dieses Flüchtlingsthema behandelt wird. Heute habe ich gerade wieder die schlimmsten Nachrichten gesehen und bin nur noch sprachlos. Das darf aber nicht sein, dass diese Gefühle einen irgendwie lähmen, sondern das Gegenteil sollten sie bewirken!!!
    Ich drücke dich von Herzen dafür, dass du der Mensch bist, der du bist <3
    Kimi
    PS: Die Steusel Taler sehen himmlisch aus 🙂

    • Hallo liebe Kimi!
      Vielen vielen Dank – ehrlich gesagt hat mich neben der Tatsache, dass mir das Thema echt sehr auf der Seele brennt v.a. dein Risotto-Beitrag dazu ermutigt, das Thema auf den Blog zu stellen. Ich war von deinen Worten so berührt und habe echt gehofft, dass ich nur ansatzweise das bei mir auch so hinbekomme.
      Ich sehe es wie du: es macht mich stinksauer und wütend, wenn ich die A***löcher sehe, die mit ihren braunen Parolen für Unruhe und Hass sorgen. Am Sonntag war im Weltspiegel ein so schrecklicher Beitrag über Syrien, dass mich die Bilder noch tagelang verfolgt haben… ne, Augen zu machen gilt nicht mehr!!!
      Es drückt dich ganz ganz feste aus München Deine
      Sandra

  10. Liebe Sandra!

    Toll, dass du dabei bist und das Thema anspricht. Ich habe das auch schon die ganze Zeit in der Pipeline und will drüber schreiben!

    Liebste Grüße, Claretti

    • Danke dir Clara!
      Ja, das Thema liegt mir sehr am Herzen und ich bin sowas von begeistert, was da schon eine Fülle an Beiträgen für #bloggerfürflüchtlinge zusammen gekommen ist.
      Ich freue mich schon jetzt auf dein September Motto 😉
      Liebste Grüße,
      Sandra

  11. Liebe Sandra. Wie du weißt bin ich ja auch mit einem Türken zusammen und das schon seit 8 Jahren. Das Thema Ausländerfeindlichkeit geschäftig uns schon seit Anfang unserer Beziehung, denn ich wohne auf dem Land und du kannst dir vorstellen dass es nicht ganz einfach ist und die Menschen mit vielen Vorurteilen behaftet sind. Ich verfolge sehr intensiv das Thema Flüchtlinge und ich finde es unglaublich toll, dass du dich in München so sehr engagierst und mit deinem Beitag die Leser darauf aufmerksam machst, dass man schon mit Kleinigkeiten viel helfen kann. Ich kann deinem Beitrag nichts mehr hinzufügen. Ich drücke dich von ganzem Herzen

    LG Mareike

    • Hallo Mareike,
      das mit den Vorurteilen kann ich verstehen, wobei es mir absolut schleierhaft ist. Jetzt wohnen wir alle schon so viele Jahre zusammen und trotzdem gibt es so viele Vorurteile, es ist einfach ätzend.
      In unserer Deutsch-Türkischen Ehe ist das Thema Integration auch allgegenwärtig – manchmal vergesse ich glatt, dass mein Mann einen türkischen Pass hat, aber oft wird man durch das Umfeld dran erinnert. Dabei macht es doch keinen Unterschied!
      Ich wollte mit meinem Beitrag weniger sagen, was ich mache sondern darauf aufmerksam machen, dass es echt die kleinen Dinge sind, die helfen. Und wenn es eine Monatskarte ist, dann ist das auch gut 😉 Es ist so schön, positive Rückmeldungen zu bekommen!!!
      Ganz ganz liebe Grüße zurück sendet Dir
      Sanda

  12. Liebe Sandra,
    wie schön das ich deinen Blog über #ichbacksmir gefunden habe. Ich bin ein absolutes Augentier und ein bisschen verliebt in die wunderschönen Tassen die du da hast. Wie liebevoll gemacht deine Fotos aussehen.

    Toll das du das für München so genau recherchiert hast und mit uns teilst. Ich suche auch nach einer Möglichkeit mich irgendwie in München für die vielen Flüchtlinge zu enagieren. Vielen Dank für die ausführlichen Infos.

    Liebste Grüße
    Simone

    • Hallo Simone,
      wie schön, dass Du zu mir hier auf den Blog gefunden hast!!!
      Ja, die Tassen mag ich auch sehr gerne – die haben tatsächlich meiner Uroma gehört und wenn ich sie für den Blog raushole werden sie wie rohe Eier behandelt 🙂 Und dann wieder gut in Stoff eingeschlagen und verstaut.
      Ich finde es schön, dass Dir meine Idee gefällt, ich habe echt lange hin und her überlegt, was ich machen könnte und nachdem hier gerade in München ja so viel zur Verfügung gestellt wird (was ich den puren Wahnsinn finde), bin ich froh, ggfs mit dem Ticket helfen zu können.
      Viele liebe Grüße zurück sendet Dir,
      Sandra

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