Hase im Glück

Rhabarber Marzipan Tarte

Viel zu spät auf den Rhabarber gekommen … oder
… wie man sich mit den Stangen gut unterhalten kann

haseimglueck.de Rezept, Rhabarber-Marzipan-Tarte 1

Ok, ok, ich gestehe – bis zum letzten Jahr hab ich noch nie Rhabarber gekauft, geschweige denn zubereitet… Der Bio-Kiste sei Dank, lagen dann im letzten Frühjahr ein paar Stangen in einer Wochenlieferung und ich stand da wie der Ochs vorm Blocksberg. Was tun? Nachdem ich mich durch ein Foren mit dem Thema „Rhabarber schälen oder nicht“ geklickt hatte, wurde der Gute dann erstmal in Form eines Crumbles ausprobiert (das erste Mal geschält, dann ungeschält wegen der Farbe). Leider hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht fotografiert, aber eins kann ich euch sagen: zwischen dem Rhabarber und mir war es Liebe auf den ersten Blick! Wie konnte ich vorher ohne Rhabarber leben? Dementsprechend ungeduldig habe ich in diesem Jahr der Rhabarberzeit entgegengefiebert und als die ersten Stangen auslagen, trug ich sie wie eine Trophäe nach Hause.

Neben der Tatsache, dass er herrlich säuerlich schmeckt, finde ich Rhabarber schlicht und ergreifend schön! Wie er da pretty in pink vor mir liegt und mir zuflüstert, dass er Lust auf etwas Zucker und einen Kuchenboden hat, möchte ich am liebsten zurück flüstern, dass er es bei mir gut haben wird. Ja, der Rhabarber, der, wie ich gelernt habe, eine Gemüsesorte ist, ist wirklich DER Kuchenbelag, mit dem ich die besten Zwiegespräche in der Küche führen kann. Und so wurde er dann zwischen Umzugskartons und anderem Chaos in diesem Jahr endlich in Szene gesetzt. Unter allen gesammelten Rezepten habe ich mich für eine Rhabarber-Marzipan-Tarte entschieden. Zum einen weil die Tarte-Form noch nicht in einem Umzugskarton verstaut war und zum anderen, weil sich die Kombi aus Rhabarber und Marzipan super lecker angehört hat. Was soll ich sagen? Das war sie dann auch! Während die Tarte im Backofen vor sich hin brutzelte und sich säuerlicher Rhabarber und süßer Marzipan miteinander lustvoll vereinten, pulte ich die Pistazien für das Topping von ihrer Hülle frei – eine sehr meditative Aufgabe, die ich allen die im Umzugsstress sind, wärmstens empfehlen kann.
(Rezept gefunden unter www.brigitte.de)

haseimglueck.de Rezept, Rhabarber-Marzipan-Tarte 2

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Zutaten Rhabarber-Marzipan-Tarte
Für den Teig
200 Gramm Dinkelmehl (Type 630)
1 EL Vollrohrzucker
1 Prise Salz
100 Gramm Butter (weich)
1 Ei (Bio; Größe M)
Mehl (zum Ausrollen)
Fett (für die Form)

Für die Füllung
125 Gramm Marzipanrohmasse
100 Gramm Puderzucker
¾ EL Zitronensaft
750 Gramm Rhabarber
2 ½ EL Vollrohrzucker
Puderzucker (zum Ausrollen)
3 EL Pistazienkerne
 

Zubereitung Rhabarber-Marzipan-Tarte
Teig:
Mehl, Zucker, Salz, Butter und Ei in eine Schüssel geben. Alles zuerst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig abgedeckt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Teig auf wenig Mehl ausrollen, in eine dünn gefettete Tarte- Form (Ø 26 cm) legen und einen etwa 1 cm hohen Teigrand formen.

Füllung:
Marzipan in kleine Stücke schneiden, mit Puderzucker und Zitronensaft verkneten. Marzipanteig auf wenig Puderzucker auf die Größe der Backform ausrollen. Marzipanplatte auf den rohen Teigboden legen.
Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen.
Rhabarber abspülen, trocken tupfen und eventuell braune Stellen abschälen. Rhabarber in 2-3 cm lange Stücke schneiden.
Rhabarber und Zucker mischen und auf dem Marzipanteig verteilen. Pistazien grob hacken. Tarte auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 30-35 Minuten backen.
Tarte herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Pistazien bestreuen.

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