Hase im Glück

Salat Tomaten Pfirsich Ziegenkäse & Kräuter

Ich „muttiere“ Teil 1 … oder
… Singen ist doch nicht so schlimm //

Salat mit Tomaten, Pfirsich, Ziegenkäse & Kräutern I Salad with Tomatoes, Peach, Goat's Cheese & Herbs
Meine absolute Lieblingswortschöpfung im Moment ist „muttieren“, denn nichts anderes geschieht gerade in mancherlei Hinsicht mit mir (fürs Protokoll: die Wortschöpfung stammt leider nicht von mir). Wäre ja auch nicht normal, wenn mein Leben exakt so weiter laufen würde wie vor dem Baby und „muttieren“ finde ich irgendwie schöner als „leicht schrullig werden“.

Nach einem halben Jahr mit der kleinen Maus kann ich durchaus sagen, dass sich da die ein oder andere „Muttation“ bei mir eingeschlichen hat. So ist es mehr als erstaunlich, dass ich mittlerweile den Tag singend verbringe. Ich sehe schon den ein oder anderen von Euch vorm PC sitzen, die Schultern zucken und fragen „Was ist daran denn bitte so besonders?“. Gegenfrage: „Wie? Ihr könnt Euch nicht an meinen Beitrag von Januar erinnern?“ Und jetzt Ihr alle so: „Ahhh, doch!!! Klaro! Da war doch was!“

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In dem Beitrag mit der Überschrift „Über die Tatsache, dass ich (eigentlich) Geburtstage liebe … oder … wenn da das Singen nicht wäre… //“ (hatte ich zur Feier der Foodistas Geburtstags-Sause veröffentlicht), bin ich lang und breit darauf eingegangen, dass ich es hasse, zu singen (ich zitiere mich selbst mal, habe ich auch noch nie gemacht „Ich singe grottenfalsch, ich treffe keinen Ton und glaubt mir, ich kokettiere nicht damit. Es ist wie es ist – ich bin nicht für „The Voice of Germany geboren“ und kann mit dieser Tatsache eigentlich auch ganz gut leben – wenn da nicht die Geburtstage wären…“).

So, und jetzt, ein halbes Jahr später, lache ich mal kurz trocken und überlege, wann ich aktuell nicht singe… Denn obwohl ich selber und die meisten um mich herum meinen Gesang schrecklich finden, liebt es die kleine Maus, wenn ich singe (wirklich! Sie sieht mich dann immer absolut verliebt an!). Tja, und da das Glück der kleinen Maus nunmal über allem steht, wird sie 24/7 besungen.
Los geht es Morgens – da kommen die Kinderlieder zum Einsatz. Um das Kind nicht völlig zu verschrecken, spiele ich Lieder mit Musik UND Gesang ab und sattle mich quasi auf den Gesang drauf. Das macht Sinn wenn man nicht so textsicher ist und wenn man sich bei ganz hohen Tönen hinter einer anderen Stimme verstecken muss weil man selber nicht imstande ist, diese Töne zu treffen. Ganz hoch im Kurs steht seit der fünften Lebenswoche der Maus übrigens Nena mit „Unser Apfelhaus“.

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Wenn ich mich dank der Kinderlieder warm gesungen habe, singe ich der Maus vor, was ich gerade mache. Das geht dann so: man nehme irgendeine Melodie und man singe beispielsweise „meine Mauuuu-hauuuuus, da ist ja wieder so viel Wäsche-Wäsche-Wäsche zusammen gekommen. Trallala, hoppsasa, die Waschmaschine wird angestellt!“ Das Kind findet es toll und man kommt sich mit der Zeit immer weniger bescheuert dabei vor (Ausnahme: wenn man dem Kind im Supermarkt die Regalbestückungen vorsingt… da erntet man dann doch den ein oder anderen irritierten Blick).

Zur Mittagsessenzeit wird das Baby in den Babystuhl gesetzt und mit Hits aus dem Radio bespaßt. Dazu muss ich aber dann auch tanzen (ich gebe bei meiner Performance vor dem Babystuhl echt alles! Den Moonwalk findet sie toll), sonst findet sie es doof.

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Wenn wir am Nachmittag (alleine) spazieren gehen, singe ich dann nur noch, wenn ich sie im Tuch trage und den leeren Kinderwagen schiebe (also in 90% der Fälle). Das ist dann ein Mix aus a.) bekannter Kinderliedmelodie und b.) was mir gerade durch den Kopf geht. Glaubt mir, diesen Part habe ich richtiggehend perfektioniert.

Abends wird es dann wieder weniger komplex. Wenn die Maus nicht schlafen kann, singe ich einfach unser Mantra 100 bis 250-mal vor mich hin („Schlaf Lara schlaf, der Papsi hüt die Schaf. Die Mamsi schüttels Bäumelein, fällt herab ein Träumelein. Schlaf Lara schlaf.“). Die größte Herausforderung besteht hier weniger darin, die Töne richtig zu treffen als vielmehr darin, nicht vor dem Kind einzupennen…

Davon, dass ich neben der Sing-Muttation auch von der Ich-wackel-die-ganze-Zeit-von-einem-Bein-aufs-andere-Muttation geplagt werde, berichte ich ein anderes Mal. Lieber singe ich zum Schluss ein Loblied auf dieses superleckere Sommersalädsche. Was ist das fein! So frisch, sommerlich, süß-sauer-knackig-fruchtig-cremig und zum niederknien – Ihr müsst ihn unbedingt probieren!

Salat mit Tomaten, Pfirsich, Ziegenkäse & Kräutern I Salad with Tomatoes, Peach, Goat's Cheese & Herbs

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Salat Tomaten, Pfirsich, Ziegenkäse & Kräuter
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Zutaten
Portionen
Salat mit Tomaten, Pfirsich, Ziegenkäse & Kräutern I Salad with Tomatoes, Peach, Goat's Cheese & Herbs
Zubereitung
  1. Tomaten und Pfirsiche heiß waschen. Die Tomaten halbieren, die Pfirsiche entkernen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Die Schalotte abziehen und in feine Ringe schneiden. Den Ziegenkäse ebenfalls in Stücke schneiden.
  2. Minze und Basilikum waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken.
  3. Alle Zutaten inklusive der Pinienkerne vermischen.
  4. Den Apfel schälen und ganz fein reiben. Das Apfelmark und den Saft mit Olivenöl und Weißweinessig mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Sauce über den Salat geben und gut mischen.
www.haseimglueck.de

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